Basel

Polizei greift nicht in illegale Demonstration ein

Den 200 hinter Masken versteckten Demonstranten ging es am Samstagabend nicht nur um fehlende Freiräume und Zwischennutzung. Dies hielten sie auf einem Flyer, den sie den Passanten verteilten, fest.

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Illegale Demonstration in Basel
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Illegale Demonstration in Basel
Illegale Demonstration in Basel
Illegale Demonstration in Basel

Illegale Demonstration in Basel

«Wir wollen uns nicht so verhalten, wie es die Gesellschaft von uns haben will», hiess es vielmehr. «Wir wollen nicht zu Menschen erzogen werden, die Ungerechtigkeiten akzeptiert.»

Polizei: «Alles verlief friedlich»

Die Basler Polizei wurde erst um Mitternacht über die Demonstration informiert. Obwohl diese unbewilligt war und ihr Anführer eine Pyrofackel in der Hand hielt, griff die Polizei nicht ein.

Die Teilnehmenden liefen um etwa 24 Uhr beim De-Wette-Park los in Richtung Aeschengraben, Aeschen-Vorstadt und über die Wettsteinbrücke. Beim Kleinbasler Theordorskirchplatz machten sie Halt.

«Alles verlief friedlich», sagt Polizeisprecher Martin Schütz. Es sei nichts zerstört worden, die Gruppe habe Musik gehört, mit der Polizei den Dialog gesucht und sich um 3 Uhr aufgelöst.

Ob die Demonstration ruhig verlaufen wäre, hätte die Polizei eingegriffen, ist unklar. Auf dem Flyer steht zumindest, jeder solle sich bei einem Eingriff der Polizei wehren. «Wenn ihr euch dazu imstande fühlt, geht in die Offensive.» (mum)