Regierungsratsentscheid

Rheinhof wird im Eigentum behalten: Altersgerechte Wohnungen und öffentliche Nutzung geplant

Der Regierungsrat hat entschieden, den Rheinhof im Eigentum zu behalten. In den oberen Geschossen sollen altersgerechte Wohnungen entstehen und das Erdgeschoss soll öffentlich genutzt werden.

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Der «Rheinhof» im St. Alban.

Der «Rheinhof» im St. Alban.

CH Media

Zwei Jahre ist die Ausschreibung zur Abgabe des Rheinhofs an der St. Alban-Vorstadt 25/27 her. Die eindrückliche Liegenschaft wurde 1871 von Melchior Berri errichtet.

Vor der Ausschreibung hatte Immobilien Basel-Stadt im Auftrag des Regierungsrates eine Objektstrategie erstellt. In dessen Zuge wurde aufgrund der Grösse und Infrastruktur des denkmalgeschützten Gesamtensembles bewusst entschieden, in der Ausschreibung keine Nutzungen vorzugegeben, so der Kanton in einer Medienmitteilung vom Freitag.

Viel Fläche mit verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten

Das Gebäude beherbergte lange den Hauptsitz des Gesundheitsdepartements. Die 31 Zimmer und die insgesamt über 1'200 m2 Fläche eignen sich sowohl zum Wohnen wie auch zum Arbeiten.

«Aus übergeordneten Überlegungen zur Stadt- und Quartierentwicklung hat der Regierungsrat entschieden, das Baurechtsverfahren zur St. Alban-Vorstadt 25/27 zu beenden und eine Eigeninvestition im Finanzvermögen zu tätigen», heisst es in der Mitteilung.

Die oberen Stockwerke sollen zu altersgerechten Wohnungen umgebaut werden. Im Erdgeschoss strebe man eine ruhige öffentliche Nutzung an, so der Kanton.

Bis es soweit ist und die Renovationsarbeiten beginnen können, ist eine Zwischennutzung angedacht.