Umnutzung
Oekolampad: So soll das Gemeindehaus künftig genutzt werden

Der Kirchenbau am Allschwilerplatz wird saniert und soll künftig zum Quartiertreffpunkt werden.

Jonas Hoskyn
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Äusserlich ändert sich wenig, aber auf dem Allschwilerplatz soll ein neues Bistro entstehen

Äusserlich ändert sich wenig, aber auf dem Allschwilerplatz soll ein neues Bistro entstehen

zVg

In den vergangenen Tagen ist die Baueingabe für den Umbau des Gemeindehauses Oekolampad erfolgt. Das denkmalgeschützte Ensemble im Iselin-Quartier soll umfassend saniert werden. Äusserlich werde der Kirchenbau kaum Veränderungen erfahren, so Tobit Schäfer, Geschäftsführer der Wibrandis Stiftung. Die Stiftung hatte das Gemeindehaus am Allschwilerplatz, das seit 2011 nicht mehr für sakrale Zwecke genutzt wird, im vergangenen Jahr von der Evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt gekauft.

Nach dem Umbau sollen die Räumlichkeiten mit einer Nutzfläche von rund 3000 Quadratmetern im Sinne einer Förderung vier gemeinnützigen Institutionen zur Verfügung stehen. Untergebracht sind künftig Amie, ein Projekt zur beruflichen Wiederintegration junger Mütter, das Demenzzentrum Wirrgarten, ein Quartiertreffpunkt und das Vorstadttheater. Geplant ist, dass das umgebaute Gemeindehaus ein Ort der Begegnung für das ganze Quartier sein soll. So wird es auch ein Bistro am Allschwilerplatz sowie weitere öffentliche Flächen geben.

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