Kriminalität

Baselbieter Cybercrime-Fachstellen nehmen Betrieb auf

Der Kanton Baselland verstärkt den Kampf gegen die Internetkriminalität. Polizei und Staatsanwaltschaft nehmen im April je ein eigenes Cybercrime-Kompetenzzentrum in Betrieb.

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Hacker Cyber-Attacke Cyber-Kriminelle Passwort Internet Internet-Kriminalität (Symbolbild)

Hacker Cyber-Attacke Cyber-Kriminelle Passwort Internet Internet-Kriminalität (Symbolbild)

shs

Für das Cybercrime-Projekt hatte der Landrat im November 2019 einstimmig bei zwei Enthaltungen grünes Licht gegeben. Bewilligt wurden dafür jährlich wiederkehrende Ausgaben von 2,1 Millionen Franken.

Nun steht fest, von wem die beiden Kompetenzzentren geleitet werden, wie die Polizei Basel-Landschaft am Montag mitteilte. Für jenes der Polizei ist Michel Meier, stellvertretender Chef der Kriminalpolizei zuständig. Das Cybercrime-Kompetenzzentrum der Baselbieter Staatsanwaltschaft steht unter der Leitung von Philippe von Planta.

Bei der Polizei wurden für die verstärkte Bekämpfung der Internetkriminalität 13 zusätzliche Stellen bewilligt, bei der Staatsanwaltschaft deren drei. Die ersten der neuen Stellen sollen gemäss der Mitteilung noch dieses Jahr besetzt werden.

Für die Bekämpfung der stark zunehmenden Kriminalität im Internet haben Polizei und Staatsanwaltschaft im Kanton Baselland eine gemeinsame Strategie entwickelt. Das Kompetenzzentrum der Polizei umfasst die Bereiche IT-Forensik, IT-Ermittlung und IT-Überwachung. Derweil ist die Staatsanwaltschaft vorab Strafuntersuchungen zuständig.