Brauchtum
300 Fasnächtler treffen sich in Allschwil – die Polizei zeigte sich kulant

Die Fasnacht in Allschwil wurde wegen Corona abgesagt. Trotzdem fanden sich am Sonntag viele Leute beim Dorfplatz ein. Viele hielten sich nicht an die Coronaregeln. Die Polizei war vor Ort.

Dimitri Hofer
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Die Polizei überwachte das Geschehen am Sonntag in Allschwil.
11 Bilder
Vor dem Jägerstübli stehen die Leute dicht gedrängt.
Viele liessen sich nicht davon abhalten, Fasnacht zu feiern.
Die Polizei markiert Präsenz.
Es folgen weitere Bilder aus Allschwil.

Die Polizei überwachte das Geschehen am Sonntag in Allschwil.

Nicole Nars-Zimmer

Ein wenig fühlt es sich am Sonntagnachmittag in Allschwil trotz Corona an wie an einem normalen Fasnachtssonntag in der grössten Baselbieter Gemeinde: Verkleidete Kinder streifen umher, Trommelklänge sind zu hören und die Erwachsenen genehmigen sich einen Schluck aus der Bierdose.

Erstaunlich viele Fasnächtlerinnen und Fasnächtler tummeln sich rund um den Allschwiler Dorfplatz, wo sonst am Sonntagnachmittag der Umzug stattfinden würde. Viele der rund 300 Personen stehen nahe beieinander und tragen keine Maske. Die Baselbieter Polizei ist mit mehreren Patrouillen vor Ort und weist die Anwesenden freundlich darauf hin, dass nur Gruppen von fünf Personen erlaubt sind, und dass man doch eine Maske anziehen soll.

Ansammlungen auch in Ettingen und in Reinach

Bussen hat die Polizei in Allschwil kaum ausgesprochen. «Wir suchten den Dialog. Die allermeisten haben sich danach an die Regeln gehalten. Es gab kaum Widerstand», sagt Polizeisprecher Adrian Gaugler. Zu fasnächtlichen Versammlungen sei es auch in Ettingen und Reinach gekommen.