Corona

Das Baselbiet im Ausnahmezustand: So geht Liestal mit der Corona-Notlage um

Leere Strassen und geschlossene Restaurants in Liestal: So sieht das Leben im Stedtli seit der offiziell ausgerufenen Corona-Notlage aus.

Zara Zatti
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Am Sonntagabend verhängte der Regierungsrat die Notlage über Baselland. In Liestal ist der Ausnahmezustand am Montag daher deutlich zu spüren: Die Strassen sind menschenleer. Anlässe, das Haus zu verlassen, gibt es sowieso nicht mehr – abgesehen vom Gang zur Arbeit oder zum Einkaufen. Alle Restaurants und Bars sind ab sofort geschlossen, genauso Freizeitinstitutionen wie etwa Schwimmbäder oder Kinos.

Eigentlich wollte die Baselbieter Regierung erst am Dienstag über die weiteren Massnahmen entscheiden, kam aber übers Wochenende zum Schluss, dass angesichts der Lage nicht zwei weitere Tage gewartet werden könne.

Hamsterkäufe nach wie vor nicht nötig

Geöffnet bleiben Läden, die den täglichen Grundbedarf abdecken, also etwa Lebensmittlgeschäfte, Apotheken und Tankstellen. Wie auch die grossen Detailhändler kommunizieren, können alle Lebensmittel nach wie vor geliefert werden, weshalb Hamsterkäufe nicht notwendig seien. Im Coop Liestal zeigt sich, dass die Einwohner dies grundsätzlich einhalten. Nur beim WC-Papier konnten es anscheinend einige nicht lassen: Sie sind in diversen Läden ausverkauft. Auch Coiffeursalons dürfen grundsätzlich weiterhin offen bleiben, selbst wenn die Kundschaft ausbleibt.