Staatssekretariat für Migration

Der Bund übernimmt die Asylunterkunft in Reinach – wegen der Coronapandemie braucht es mehr Platz

Das Staatssekretariat für Migration benötigt aufgrund der Coronapandemie zusätzliche Unterbringungsplätze für Asylsuchende. Darum übernimmt der Bund die Asylunterkunft in Reinach.

Silvana Schreier
Drucken
Teilen
Seit dem 30. Oktober schloss der Bund das Bundesasylzentrum Feldreben in Muttenz.

Seit dem 30. Oktober schloss der Bund das Bundesasylzentrum Feldreben in Muttenz.

Kenneth Nars

Noch bis im Sommer 2020 wurde die Asylunterkunft am Kägenhofweg 2-4 in Reinach von der Gemeinde genutzt. Das Gebäude bietet 52 Plätze für Asylsuchende. Nun befindet sich die Unterkunft im Umbau: Denn in wenigen Wochen wird der Betrieb wieder aufgenommen, jedoch unter Regie des Bundes.

Das Staatssekretariat für Migration (SEM) schloss am 30. Oktober die Asylunterkunft Feldreben in Muttenz. Diese war als Übergangslösung wiedereröffnet worden, soll nun aber zu einem regionalen Coronatestzentrum umfunktioniert werden. Da der Bund nun zusätzliche Plätze braucht, übernimmt er die Reinacher Unterkunft. 25 der Plätze werden genutzt, wie Gemeinde und Bund gemeinsam mitteilen. Dies um die Massnahmen zum Schutz einer Infektion mit dem Coronavirus einzuhalten.

Die Unterkunft soll je nach Entwicklung der Pandemie für einige Monate genutzt werden. Laut SEM ist eine dauerhafte Nutzung des Gebäudes als reguläres Bundesasylzentrum nicht geplant und an diesem Standort auch nicht möglich.