Jahresbericht
Schweizerische Rheinhäfen erholen sich von der Pandemie

Trotz höherer Kosten ist der Gewinn 2021 gestiegen. Der Ukraine-Krieg scheint die Häfen nicht zu beeinträchtigen.

Tomasz Sikora
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Trotz Ukraine-Krieg hat das Umschlagsvolumen in den Häfen im ersten Quartal 2022 weiter zugenommen.

Trotz Ukraine-Krieg hat das Umschlagsvolumen in den Häfen im ersten Quartal 2022 weiter zugenommen.

Gaetan Bally / KEYSTONE

Nach zwei schwierigen Pandemiejahren scheinen die Schweizerischen Rheinhäfen wieder auf den Erfolgskurs zurückzufinden. Diesen Schluss legt jedenfalls der Jahresbericht nahe, der letzte Woche publiziert wurde. So habe das betriebliche Jahresergebnis um 887’000 auf 7’890’611 Franken zugenommen. Gestiegen ist der Aufwand - dies sei auf die gestiegenen Treibstoffpreise und das Hochwasser zurückzuführen. Letzteres habe den vermehrten Einsatz des Schlepp- und Schubbootes notwendig gemacht.

Bisher keine Auswirkungen des Ukraine-Krieges

Der Ukraine-Krieg habe sich bisher nicht auf das Umschlagsvolumen ausgewirkt und die Rheinhäfen gehen auch nicht davon aus, dass sich das ändern wird - dafür gäbe es keine Anzeichen. Aufgrund des positiven Trends im ersten Quartal gehen die Häfen von einem Ergebnis 2022 aus, dass sich das Geschäftsergebnis den Jahren vor der Pandemie annähern wird.