Kilchberg
Kilchberg rettet sich vor kantonalem Zwangsverwalter

Kilchberg hat ab 1. Januar 2013 wieder einen kompletten Gemeinderat. Die beiden früheren Gemeindepräsidenten, die in die Lücke gesprungen sind, sind klar gewählt worden.

Bojan Stula
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In Kilchberg ist der Gemeinderat wieder komplett. (Juri Junkov)

In Kilchberg ist der Gemeinderat wieder komplett. (Juri Junkov)

Die Oberbaselbieter Gemeinde Kilchberg hat die Zwangsverwaltung durch den Kanton abgewendet. An der Ersatzwahl für den Gemeinderat sind die beiden früheren Gemeindepräsidenten Andreas Imhof-Gloor und Ernst Grieder klar gewählt worden. Bei einem absoluten Mehr von 34 Stimmen entfielen auf Imhof-Gloor 54, auf Grieder-Rickenbacher 44 Stimmen. Nach der Gesamterneuerungswahl am 11. März hatten bloss Gemeindepräsidentin Myriam Wyprächtiger und Neukandidat Marco Baumgartner das absolute Mehr übertroffen, ein Sitz blieb vakant.

Im zweiten Wahlgang im April verweigerten sämtliche Personen, die Stimmen erhielten, die Annahme der Wahl. Da Wyprächtiger Ende Jahr zurücktritt, drohten ab 1. Januar 2013 gleich zwei leere Sitze im Gemeinderat, was wohl die Einsetzung eines kantonalen Zwangsverwalters bedeutet hätte. Diese Gefahr ist nun abgewendet.