Premiere

Lukas Studer: «In unserer Region gibt es so etwas noch gar nicht»

Der Turnverein Sissach betritt mit seiner kommenden Veranstaltung Neuland. Er organisiert am Samstag seine erste Team Challenge. Beim fesselnden Hindernislauf soll der Spass nicht zu kurz kommen.

Simon Tschopp
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Lukas Studer, OK-Präsident der 1. Team Challenge Sissach.

Lukas Studer, OK-Präsident der 1. Team Challenge Sissach.

Die Team Challenge Sissach ist ein Hindernislauf für Dreierteams. Einen derartigen Wettkampf gibt es in der Region noch nicht. OK-Chef Lukas Studer ist selber gespannt, wie das Echo ausfallen wird. Der 29-Jährige ist auch Präsident der Aktivriege des Turnvereins Sissach.

Lukas Studer, welche Idee steckt hinter der Team Challenge?

Lukas Studer: Ein Team unserer Aktivriege hat einmal in Beromünster an einem ähnlichen Anlass teilgenommen. Wir fanden das einen coolen Wettbewerb, der auch für unsere Region attraktiv sein und sich hier etablieren könnte – für Sportler und Zuschauer. Uns haben in Beromünster die Hindernisse fasziniert, es war kein klassischer Sportanlass. Vor einem Jahr sassen wir zusammen und erörterten, wie wir so etwas realisieren könnten. Nun stehen wir unmittelbar vor der Premiere unserer Veranstaltung.

Was ist speziell an Ihrem Anlass, damit er sich von den vielen Sportveranstaltungen abhebt?

Es ist ein nicht alltäglicher Hindernislauf, der die Leute fesseln wird. In unserer Umgebung gibt es so etwas noch gar nicht. Unseren Parcours bauen wir mit Hindernissen wie Heupyramide oder Auto, was sehr reizvoll ist. Wir sind überzeugt, dass dies grossen Anklang findet. Für uns ein Grund, mal etwas Neues zu wagen. Mittlerweile gibt es schweizweit einige Anlässe in vergleichbarer Form, so auch im aargauischen Wittnau, das ans Oberbaselbiet grenzt. Solche Wettkämpfe kommen bei den Leuten gut an.

Welche Art Teilnehmer sind angesprochen?

Unsere Zielgruppe sind sportliche Leute, die gerne in einem Team starten. Wir wollen das Alter nicht einschränken. Auch der Spass soll nicht zu kurz kommen. Es ist durchaus möglich, dass unser Anlass bei Turnvereinen beliebt wird. Ad-hoc-Mannschaften und Firmenteams sind ebenfalls sehr willkommen.

Sie haben die Anmeldefrist verlängert, auch Nachmeldungen sind noch möglich. Offenbar ist das Interesse nicht so gross wie erwartet.

Bis jetzt haben sich gut 30 Dreierteams eingeschrieben. Den Meldeschluss haben wir verschoben, weil wir festgestellt haben, dass sich viele Teams spontan zu einer Teilnahme entscheiden. Wir wollen die volle Kapazität ausschöpfen – 50 Mannschaften, je 25 bei den Aktiven und beim Nachwuchs. Wir könnten pro Kategorie auch 50 Teams starten lassen. Ich rechne damit, dass diese Woche noch Anmeldungen eingehen.

Nehmen an der Team Challenge Sissach auch auswärtige Equipen teil?

Die meisten kommen aus dem Baselbiet. Nicht nur Turnvereine, auch wild zusammengewürfelte Gruppen sind am Samstag dabei.

Wird es bei der Premiere bleiben?

Das lassen wir offen. Der Aufwand dafür ist jedenfalls enorm. Wenn unser Anlass erfolgreich ist, machen wir uns über seine Zukunft sicher Gedanken. Wir werden ein Fazit ziehen und eventuell Korrekturen anbringen – Zweier- statt Dreierteams oder zusätzliche Kategorien. Mal schauen, wie es kommt.

www.hindernislauf.ch