Kantonsverwaltung

ÖV in Baselbieter Baudirektion künftig im Generalsekretariat

Der Fachbereich Öffentlicher Verkehr (ÖV) wird vom Baselbieter Tiefbauamt ins Generalsekretariat der Bau- und Umweltschutzdirektion (BUD) verlegt. Gleichzeitig wird der Geschäftsbereich Mobilität aufgelöst, zu dem bisher neben dem ÖV auch die Gesamtverkehrsplanung gehört.

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Der Fachbereich Öffentlicher Verkehr wird ins Generalsekretariat der Bau- und Umweltschutzdirektion (Bild) des Kantons Baselland verlegt.

Der Fachbereich Öffentlicher Verkehr wird ins Generalsekretariat der Bau- und Umweltschutzdirektion (Bild) des Kantons Baselland verlegt.

Martin Töngi

Die Neuorganisation des ÖV in der BUD gilt per 1. März. Dann wird die bisherige ÖV-Delegierte Eva Juhasz, die als solche bereits dem Generalsekretariat angegliedert ist, neu zusätzlich auch Leiterin des ÖV-Fachbereichs. Diese Leitung ist derzeit vakant nach einem Abgang, der aber ersetzt wird.

Der Öffentliche Verkehr werde gestärkt mit der Reorganisation, teilte das BUD am Donnerstag mit. Laut Generalsekretär Michael Köhn geht es nicht um eine Sparmassnahme, sondern die Aufgaben hätten sich nach der FABI-Abstimmung geändert: Der Bund kümmere sich neu um die Infrastruktur, während der Kanton das Angebot strategisch plane.

Der Fachbereich Gesamtverkehrsplanung bleibe als Abteilung im Tiefbauamt, wobei Details noch zu regeln seien. Nicht mehr dabei ist dann hingegen der bisherige Gesamtleiter Mobilität, Jörg Jermann: Er habe sich angesichts dieser Reorganisation zu gehen entschieden, dies wegen Ferien und Überzeit bereits im Februar.

Jermann war nach acht Jahren als ÖV-Fachplaner in der BUD 2012 41-jährig zum Chef des damals neu geschaffenen Mobilitätsbereichs und ÖV-Delegierten in Doppelfunktion befördert worden. Vor knapp einem Jahr indes war die Funktion des ÖV-Delegierten wegen steigender Belastung abgespalten und an Juhasz übertragen worden.

Die ÖV-Delegiertenrolle ist die Schnittstelle zwischen Fachbereich und Politik, respektive die ÖV-Interessenvertretung nach innen und aussen. Laut Köhn kommt mit der Reorganisation alles, was mit ÖV zu tun hat, unter ein Dach - direkt unter BUD-Chefin Sabine Pegoraro.