Banken

Tiefe Zinsen belasten das Ergebnis der Baselbieter Kantonalbank

Die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) hat 2013 ihren Jahresgewinn um 0,4 Prozent auf 112,3 Millionen Franken steigern können. Sowohl der Betriebsertrag wie der Bruttogewinn gingen jedoch zurück, was die Bank mit den tiefen Zinsen begründet.

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Kantonalbank leidet unter tiefen Zinsen.

Kantonalbank leidet unter tiefen Zinsen.

Keystone

Aus dem Zinsengeschäft resultierten im vergangenen Jahr 260,2 Mio. Franken. Den Rückgang um 4,9 Prozent führt die BLKB am Freitag in einem Communiqué auf die anhaltende Nullzinspolitik der Nationalbank sowie die konsequente Absicherung potenzieller Kreditrisiken zurück. Auch im Handelsgeschäft schrumpfte der Erfolg, nämlich um 8 Prozent auf 14,6 Mio. Franken.

Mehr verdient hat die Baselbieter Staatsbank dagegen im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft. Mit 65,6 Mio. Fr. liegt der Ertrag 4,1 Prozent über dem Vorjahreswert.

Der Betriebsertrag belief sich 2013 auf 349,8 Mio. Franken. Das sind 3,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Beim Bruttogewinn musste die BLKB einen Rückgang um 6,4 Prozent auf 192,8 Mio. Fr. verbuchen.

In der Mitteilung beurteilt Bankratspräsidentin Elisabeth Schirmer das Jahresergebnis als «erfreulich». Den Netto-Neugeldzufluss konnte die Bank um 135 Mio. Fr. auf 487 Mio. Fr. steigern. Die Spar- und Anlagegelder nahmen um 6,3 Prozent auf 10 Mrd. Fr. zu. Bei den Hypothekarforderungen verbuchte die BLKB eine Zunahme um 6,4 Prozent auf 16 Mrd. Franken. (sda)