«Marschhalt Sek I»

Umstrittenes wird bei Baselbieter Lehrkräften zum Schwerpunkt

60 Prozent der Lehrer der Sekundarstufe I und 27 Prozent der Lehrer der Primarstufe haben sich im Rahmen einer Befragung durch die kantonale Bildungsverwaltung zum Baselbieter Bildungswesen geäussert. Die Resultate dienen dem Gremium «Marschhalt Sek I» als Grundlage für die nächsten Schritte.

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Die Baselbieter Bildungsverwaltung hat Lehrerinnen un Lehrer im Kanton nach ihrer Meinung gefragt. (Symbolbild)

Die Baselbieter Bildungsverwaltung hat Lehrerinnen un Lehrer im Kanton nach ihrer Meinung gefragt. (Symbolbild)

Keystone

Die Befragung zeigt, dass sich die Standpunkte von Lehrern der Sekundarstufe I, der Primarstufe sowie der Schulleitung teilweise stark unterscheiden. Trotzdem lassen sich gemäss Mitteilung klare Tendenzen erkennen.

So zeigt sich etwa, dass die verstärkte Orientierung an Kompetenzen im Lehrplan sowie die Niveaudifferenzierung und jahrgangsübergreifende Kursbildung in den Wahlpflichtfächern Mint (naturwissenschaftlich) und Lingua (sprachlich) in der Lehrerschaft besonders umstritten sind. Sie sollen daher im «Marschhalt Sek I» schwerpunktmässig bearbeitet werden.

Die Harmonisierung der Sek I ist politisch umstritten. Darum hat Bildungsdirektorin Monica Gschwind den «Marschhalt Sek I» angeordnet. In dessen Rahmen soll ein Konsens über die Entwicklung des Baselbieter Bildungswesens gesucht werden. Auch die Resultate der Befragung sollen dabei als Grundlage dienen. Sie sind auf der Internetseite des Kantons zugänglich. (bz)