FC Basel
Ein Notarztteam des Universitätsspitals unterstützt den FCB im Joggeli

Der FC Basel arbeitet ab sofort mit dem Universitätsspital Basel (USB) zusammen. Ein «Medical Team» bestehend aus vier Personen des USB unterstützt den FCB bei medizinischen Notfällen im Joggeli.

Laura Pirroncello
Drucken
Teilen
Ein «Medical Team» des USB unterstützt den FCB im Joggeli.

Ein «Medical Team» des USB unterstützt den FCB im Joggeli.

zvg, USB

Die Bilder vom EM-Spiel Dänemark gegen Finnland sind wohl vielen noch präsent. Der Vorfall hat einmal mehr gezeigt: Ein medizinischer Notfall kann jederzeit und auch ohne Vorwarnung eintreten. Doch nicht nur die Spieler können davon betroffen sein, sondern auch andere Mitglieder des Teams oder die Fans auf den Rängen im Stadion.

Damit im Joggeli für solche Fälle vorgesorgt ist, wird ab sofort ein Notarztteam des Unispitals Basel (USB) den FCB unterstützen. Dies teilt das Unispital am Freitag mit. Der FCB habe die Akutmedizin des Universitätsspitals Basel beauftragt, ab dem 22. Juli 2021 ein «Medical Team» zur Verfügung zu stellen. Dieses Team werde die notfallmässige medizinische Betreuung von Einzelpersonen während den Spielen im Joggeli in enger Zusammenarbeit mit dem FCB-Team sicherstellen, heisst es weiter.

Ein 4er-Team im Einsatz auf und neben dem Platz

Das «Medical Team» setzt sich bei jedem Spiel zusammen aus einer ausgebildeten Notärztin oder einem ausgebildeten Notarzt, einer Notärztin oder einem Notarzt in Ausbildung sowie zwei Pflegefachpersonen. Das 4er-Team steht bei allen rund 25 Spielen pro Saison (vom FCB und der Nationalmannschaft) bereit.

«Wir freuen uns sehr darauf, mit dem FCB in diesem verantwortungsvollen Bereich zusammenzuarbeiten», wird Mathias Zürcher, Leitender Arzt für Rettungs- und Katastrophenmedizin am USB, in der Mitteilung zitiert.

Zum Einsatz komme das Team bei Notfällen auf dem Platz sowie auf den Rängen. Auch bei einem Herzinfarkt unterstützt das Personal des Unispitals den FCB. Vor Ort werde die Diagnostik und erste therapeutische Massnahmen durchgeführt. Danach wird die betroffene Person mit dem Rettungswagen ins Unispital gefahren.

Aktuelle Nachrichten