Mobilität
Fast nirgends im Kanton Basel-Stadt pendeln mehr Menschen ausserhalb der Gemeinde zur Arbeit als in Bettingen

Bettingen ist eine typische Schweizer Gemeinde: Hier leben die Menschen, arbeiten tun sie anderswo. Wo sie arbeiten, zeigt eine Auswertung der Mobilitätsstatistik des Bundes.

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In diesen Gemeinden arbeiten die meisten Bewohnerinnen und Bewohner von Bettingen.

In diesen Gemeinden arbeiten die meisten Bewohnerinnen und Bewohner von Bettingen.

(chm)

Im kantonsweiten Vergleich hat Bettingen einen der tiefsten Anteile an Erwerbstätigen, die in der gleichen Gemeinde arbeiten, in der sie auch wohnen. Es sind 30.2 Prozent, was in Basel-Stadt dem zweittiefsten Wert entspricht.

Im Kanton Basel-Stadt arbeiten rund 66 Prozent der Erwerbstätigen in der gleichen Gemeinde, wie sie wohnen. Über die ganze Schweiz gesehen sind es rund 36 Prozent. In der durchschnittlichen Schweizer Gemeinde pendeln drei von vier erwerbstätige Bewohnerinnen und Bewohner an einen Arbeitsort ausserhalb der Wohngemeinde.

Die meisten Erwerbstätigen aus Bettingen arbeiten allerdings innerhalb des Kantons Basel-Stadt: Die Gruppe zählt 429 Personen, was 76.3 Prozent entspricht. Das ist Rang zwei unter den Gemeinden im Kanton.

Der häufigste Arbeitsort der Bevölkerung von Bettingen ist Basel. Dorthin pendeln 230 Personen oder 40.9 Prozent der ansässigen Erwerbstätigen.

Es folgen als weitere populäre Arbeitsgemeinden: Bettingen selbst (170, 30.2%), Riehen (29, 5.2%), Pratteln (27, 4.8%) und Muttenz (15, 2.7%).

Als Arbeitsort gibt Bettingen total rund 504 Personen (Stand 2018) einen Job. Nebst den 170 Personen, die in Bettingen wohnen und arbeiten, pendeln Menschen aus den folgenden Gemeinden zur Arbeit nach Bettingen: Riehen (95, 18.8%), Basel (36, 7.1%), Pratteln (7, 1.4%) und Winterthur (6, 1.2%). In Bettingen arbeitet auch eine bedeutende Gruppe an Grenzgängerinnen und Grenzgängern, nämlich 41 Personen. Diese sind jedoch nicht Teil der Mobilitätsstatistik.

Hinweise: Für die Mobilitätsstatistik hat das Bundesamt für Statistik mehrere Datenquellen herangezogen, um abzuschätzen, in welchen Gemeinden die Erwerbstätigen leben und arbeiten. Die Zahlen basieren teilweise auf Annahmen und sind deshalb als Näherungswerte zu sehen. Datenstand ist 2018. Die Texte sind mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.