Abstimmung
In Wahlen scheitert das Mediengesetz deutlich

Viermal Nein: So hat Wahlen bei der eidgenössischen Abstimmung entschieden. Hier finden Sie alle Details zum Resultat in der Gemeinde.

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Die Ergebnisse in Wahlen: 72.5 Prozent Nein zum Medienpaket

Die Ergebnisse in Wahlen: 72.5 Prozent Nein zum Medienpaket

(chm)

Wahlen hat das Mediengesetz mit einem der deutlichsten Nein-Anteile im Kanton Basel-Landschaft verworfen. 72.5 Prozent sagten Nein. Das ist Rang 8. Im Kanton Basel-Landschaft lautete das Resultat zum Mediengesetz 55.6 Prozent Nein. Das Schweizer Stimmvolk stimmte 54.6 Prozent Nein.

Bei Vorlagen, die sich um die öffentliche Finanzierung der Medien drehten, hat Wahlen in den vergangenen Jahren folgendermassen abgestimmt: Zur No-Billag-Initiative zur Abschaffung der Fernseh- und Radiogebühren stimmte die Gemeinde 2018 64.4 Prozent Nein. Beim Systemwechsel zu einer geräteunabhängigen Empfangsgebühr (RTVG-Gesetz, 2015) sagte die Gemeinde 64 Prozent Nein.

Die No-Billag-Initiative hatte keine Chance vor dem Volk und wurde mit 71,6 Prozent Nein abgelehnt. Das RTVG-Gesetz kam dagegen zustande, wobei die Befürworter nur gerade mit rund 3600 Stimmen Unterschied gewannen.

Beim Mediengesetz ist ein deutlicher Röstigraben erkennbar. Die Ja-Stimmenanteile unterscheiden sich zwischen der deutschen und der französischen Sprachregion um rund 15 Prozentpunkte. In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 58 Prozent Nein zum Mediengesetz, in der Romandie hiess es 57 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 53 Prozent Nein. Die Gemeinde Wahlen lehnte somit deutlich stärker ab als ihre Sprachregion.

Abschaffung der Emissionsabgabe scheitert deutlich

Die Gemeinde Wahlen hat sehr klar Nein gesagt zur Abschaffung der Emissionsabgabe, und zwar mit 70.2 Prozent der Stimmen. Auch der Kanton Basel-Landschaft lehnte die Vorlage ab, allerdings weniger deutlich. Der Nein-Stimmenanteil betrug 65.9 Prozent. Die Schweiz stimmte 62.7 Prozent Nein.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 64 Prozent Nein zur Abschaffung der Emissionsabgabe, in der Romandie hiess es 61 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 55 Prozent Nein. Die Ablehnung in Gemeinde Wahlen fiel somit stärker aus als in der Deutschschweiz.

Mehrheit gegen Tabakwerbeverbot

Die Gemeinde Wahlen hat Nein gesagt zum Tabakwerbeverbot, und zwar mit 57.2 Prozent der Stimmen. Im Kanton Basel-Landschaft ging die Abstimmung zum Tabakwerbeverbot mit 52.8 Prozent Ja aus. Das nationale Ergebnis war 56.6 Prozent Ja.

Über eine Raucher-Vorlage stimmte die Schweiz zuletzt vor fast zehn Jahren ab, nämlich über die Volksinitiative zum Schutz vor Passivrauchen. Die Schweiz lehnte sie ab (66 Prozent Nein). In Wahlen lautete das Resultat: 67.6 Prozent Nein.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 60 Prozent Ja zum Tabakwerbeverbot, in den ländlichen gab es 50.9 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 53 Prozent Ja. Nach der Definition des Bundesamts für Statistik zählt Wahlen zu diesem intermediären Raum und stimmte somit anders ab als die Mehrheit in diesem Raum.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie beim Tabakwerbeverbot gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche 13 Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 53 Prozent Ja zum Tabakwerbeverbot, in der Romandie hiess es 67 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 58 Prozent Ja. Die Gemeinde Wahlen stimmte also anders ab als ihre Sprachregion.

Wuchtiges Nein zum Tierversuchsverbot

Die sehr klare Mehrheit der Abstimmenden in Wahlen hat zum Tierversuchsverbot Nein gestimmt. Mit einem Nein-Anteil von 80.8 Prozent lehnt die Gemeinde die Vorlage ab. Mit einem fast identischen Nein-Stimmenanteil von 80.8 Prozent lehnte auch der Kanton Basel-Landschaft die Vorlage ab. In der Schweiz lautete das Ergebnis 79.1 Prozent Nein.

Die Stimmbeteiligung in Wahlen war eine der tiefsten im Kanton Basel-Landschaft. Die Beteiligung von 34 Prozent bedeutete die dritttiefste Stimmbeteiligung. Bei 1'087 Stimmberechtigten sind 367 gültige Stimmzettel eingegangen. Im Kanton Basel-Landschaft gingen 43.8 Prozent der Stimmberechtigten an die Urne. Schweizweit lag die Stimmbeteiligung bei 44.1 Prozent.

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Dieser Text ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.

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