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Ekel-Essen im Schlachthaus

Wein mit eingelegten Mäusen oder lebende Maden im Käse. Dazu fermentierten Hai und Stierpenis? «En Guete», sagt eine neue Ausstellung in Schweden, die die 80 ekligsten Speisen der Welt zeigt.

Bilder: Anja Barte Telin und Johan Nilsson/EPA
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Eine mongolische Bloody Mary mit dem gebeizten Augapfel einer Ziege.
Ein amerikanischer Gelatine-Salat. Dieses Gericht war in den 1960er-Jahren besonders in den USA beliebt.
Meerschweinchen auf peruanische Art.
Der «Jell-O-Salad» war besonders unter den Mormonen im US-Bundesstaat Utah beliebt.
Ein gekochter Flughund.
Haggis ist eine Spezialität aus der schottischen Küche. Sie besteht aus Schafsmagen, der mit Herz, Leber, Lunge, Nierenfett des Tieres, Zwiebeln und Hafermehl gefüllt wird.
Die Ausstellung umfasst auch eine Sammlung stark riechender Käsesorten.
Besucher des Museums könnten einzelne Spezialität probieren.
Scharfe Hasenköpfe.
Blick in das alte Schlachhaus von Malmö, in dem sich das «Disgusting Food Museum» befindet.
Mäusewein. Diese Spezialität aus China wird so hergestellt: Mäuse in eine Flasche, Reiswein drauf, gären lassen.
Manchen Besuchern des «Disgusting Food Museum» steht der Ekel ins Gesicht geschrieben.
Fermentiert: Tausendjährige Eier sind eine Delikatesse der chinesischen Küche. Zur Herstellung werden rohe Enteneier für etwa drei Monate in einem Brei aus Gewürzen, Teeblättern, Piniennadeln, Salz, Wasser, Kalk, Holzasche sowie Sägespänen eingelegt.
Frittierte Vogelspinne, eine Spezialität aus Kambodscha.