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Panda: Erfolg für den Artenschutz: Der Grosse Panda gilt nicht mehr als vom Aussterben bedroht. Die Experten führen den Erfolg auf die Aufforstung von Bambuswäldern in China sowie die Leihgabe von Pandas zur Fortpflanzung an Zoos zurück. Nach jüngsten Schätzungen leben derzeit 1864 Pandabären in freier Wildbahn. In den 1980er Jahren, zum Tiefpunkt der Panda-Zahlen, waren es weniger als 1000 Tiere. Trotzdem ist die Tierart auf der Roten Liste noch immer als «gefährdet» eingestuft. (Bild: Keystone)
Gepard: Das schnellste Landtier der Erde hat auf dem afrikanischen Kontinent etwa 75 Prozent seines Lebensraumes eingebüsst. Verbreitet ist der Gepard heute noch vor allem im südlichen Afrika und in vereinzelten Gebieten im Osten. Wegen der starken Dezimierung der Gazellen-Vorkommen, Hauptbeutetier eines Gepards, sind die Bestände stark eingebrochen. Der Gepard gilt als «gefährdet», die Anzahl erwachsener Tiere geht aber jährlich zurück. (Bild: Keystone)
Berggorilla: Auch der Berggorilla wird nicht mehr als «vom Aussterben bedroht» eingestuft, sondern gilt nun als «stark gefährdet». Massnahmen gegen Wilderer in ihrem Lebensraum halfen, den Bestand in den vergangenen zehn Jahren von etwa 680 auf mehr als 1000 Exemplare zu vergrössern. (Bild: Keystone)
Tiger: Einst streifte der Tiger in großer Zahl durch riesige Gebiete. Heute leben weniger als 4000 Grosskatzen in freier Wildbahn. Illegaler Handel stellt heute die Hauptbedrohung für den Tiger dar. Indien vermeldete in diesem Jahr, dass der Bestand der Bengalischen Tiger erheblich zugenommen habe. Der Subkontinent beheimate nun mit knapp 3000 Exemplaren drei Viertel der weltweiten Tigerpopulation. (Bild: Keystone)
Amazonas Flussdelfin: Die Interaktion mit Menschen im Lebensraum des Amazonas-Flussdelfins – auch Boto, rosa Flussdelfin, oder Inia genannt – bringt zunehmende Risiken. Die bevorzugten Fischarten wie Schwarzer Pacu und Riesenpacu nehmen ab, da auch Fischer in der Region darauf abzielen. Haltung und Nachzucht von Amazonas-Flussdelfin enden meist nicht erfolgreich und sind keine Option für den Artenschutz. In Gefangenschaft erreichen Botos meist ein Alter von durchschnittlich nur 33 Monaten, obwohl einzelne Exemplare 10 bis 30 Jahre lebten. (Bild: Keystone)
Sumatra Orang-Utan: Orang-Utans bekommen erst mit 15 Jahren ihren ersten Nachwuchs und legen eine große Pause zwischen zwei Geburten ein. Die Menschenaffen sind uns sehr ähnlich: So pfeifen sie etwa zum Spass, küssen sich und halten sich bei Regen ein Palmenblatt über den Kopf. Ihr Überleben ist durch Abholzung, das Ausbreiten immer neuer, riesiger Palmölplantagen und den illegalen Tierhandel massiv bedroht. (Bild: Keystone)
Echte Karettschildkröte: Der Handel mit Produkten aus Schildpatt boomt in Touristenländern. Da das Material aus dem Panzer der Echten Karettschildkröte hergestellt wird, ist diese Tierart mittlerweile vom Aussterben bedroht. Mit einem Gewicht von bis zu 75 Kilogramm zählt diese Art zwar zu den kleineren Vertretern der sieben Arten von Meeresschildkröten, sie hat aber den schönsten Panzer. (Bild: Flickr/Timothy Willis)
Sumatra Elefant: Innerhalb nur einer Generation ist die Zahl der in freier Wildbahn lebenden Sumatra-Elefanten um die Hälfte zusammengeschrumpft. Die Hauptursache für den schwindenden Bestand ist der Verlust der Lebensräume. Wissenschaftler gehen davon aus, dass die endemische, also nur auf Sumatra lebende Elefantenunterart, schon in weniger als 30 Jahren gänzlich ausgerottet sein könnte. (Bild: Keystone)
Spitzmaulnashorn: Das Spitzmaulnashorn ist das etwas kleinere der beiden afrikanischen Nashornarten. Es hat – wie der Name schon verrät – einen spitzen, fingerförmigen Greiffortsatz an der Oberlippe. Den afrikanischen Nashörnern werden ihre zwei großen, langen Hörner zum Verhängnis. In Teilen Asiens wird dem Horn eine fiebersenkende, entgiftende, krampflösende und seit neuestem auch krebsheilende Wirkung zugesprochen. Massive Wilderei hatte die Bestände zwischen 1970 und 1992 um unglaubliche 96 Prozent dezimiert. Im Jahr 2018 ist das letzte männliche Nördliche Breitmaulnashorn der Welt, Sudan, gestorben. Diese Unterart gilt seither als ausgestorben, das Spitzmaulnashorn ist vom Aussterben bedroht. (Bild: Keystone)
Amurleopard: Mit nur noch unter 100 Individuen in der Wildnis zählt der Amurleopard zu den seltensten Wildkatzen der Erde und steht am Rande der Ausrottung. Zu den Hauptbedrohungen des Amurleoparden zählen Lebensraumverslust, Beutetiermangel und Wilderei aufgrund seines schönen gefleckten Fells. Auch werden immer wieder Amurleoparden getötet, weil sie auf der Suche nach Beute Nutztierherden angreifen. (Bild: Keystone)
Saola: Wegen Jagd und Zersötrung des Lebensraums gilt das Saola-Wildrind, auch als asiatisches Einhorn bezeichnet, als akut bedroht. In Gefangenschaft gingen die Tiere leider schon nach sehr kurzer Zeit ein, weshalb man sie bislang nicht studieren konnte. (Bild: Keystone)
Vaquita: Der Vaquita wird auch Kalifornischer Schweinswal, Hafenschweinswal oder Golftümmler genannt und ist die kleinste Walart der Welt. Sie sind relativ scheu, leben zurückgezogen, bleiben gerne unentdeckt und meiden Boote aller Art. Vaquitas sind von Natur aus eine seltene Art. Sie leben in einem einzigen Verbreitungsgebiet und waren niemals so zahlreich wie andere Walarten. Doch in den folgenden Jahrzehnten nahm die Fischerei im Verbreitungsgebiet der Vaquitas auf deren Kosten immer weiter zu. Mit einem Bestand von nur noch 30 Tieren zählt der Vaquita nun zu den 100 bedrohtesten Tieren weltweit. (Bild: Keystone)