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Um ihre Sünden reinzuwaschen – hier baden Tausende im Fluss Ganges

Beim alle 12 Jahre stattfindenden Pilgertreffen Kumbh Mela kommen in Nordindien 150 Millionen Menschen zusammen, um sich in den Fluten des Ganges von ihren Sünden reinzuwaschen. Das Fest überwältigt: überall Lärm, Musik und heilige Männer.

Matthias Jurt/ Text: Ulrike Putz
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Alle 12 Jahre strömen Millionen Menschen in die Stadt Allahabad, um sich dort mit einem Bad im eiskalten Ganges von ihren Sünden reinzuwaschen. (Bild: EPA/RAJAT GUPTA)
Durch das Bad erhoffen sie sich, womöglich aus dem ewigen Kreislauf von Tod und Wiedergeburt auszubrechen. (Bild: AP Photo/Rajesh Kumar Singh)
Viele, die sich einmal ins Getümmel der nur alle 12 Jahre im nordindischen Gliedstaat Uttar Pradesh stattfindenden Kumbh Mela gestürzt haben, berichten, dass die Veranstaltung trotz des Massenansturms eine vergleichsweise angenehme Erfahrung ist. (Bild: AP Photo/Rajesh Kumar Singh)
Dank des wachsenden Wohlstands in Indien und verbesserter Verkehrsanbindung werden in diesem Jahr zwischen dem Auftakt des Festivals am 15. Januar und dem Ende am 4. März mehr Besucher denn je erwartet. (Bild: EPA/RAJAT GUPTA)
150 Millionen Menschen, die grösste Menschenansammlung, die die Welt je gesehen hat, werden erwartet. (AP Photo/Rajesh Kumar Singh)
Die Mela (Hindi für «Jahrmarkt») erinnert an einen mythischen Kampf zwischen Göttern und Dämonen. (Bild: AP Photo/Rajesh Kumar Singh)
Die aufgebaute Zeltstadt. 122'000 Toiletten stehen bereit. (Bild: AP Photo/Rajesh Kumar Singh)
Ein Junge in der Zeltstadt. (Bild: AP Photo/Rajesh Kumar Singh)
«Die Unannehmlichkeiten werden nebensächlich, wenn eine so intensive kollektive Erfahrung den Besucher emotional bestärkt», versuchte Sujata Prasad, Staatssekretärin im indischen Kulturministerium, die Magie der Kumbh Mela 2017 in Worte zu fassen. (Bild: AP Photo/Bernat Armangue)
2017 wurden die Zusammenkünfte von der Unesco als Immaterielles Kulturerbe der Menschheit anerkannt. (Bild: AP Photo/Rajesh Kumar Singh)
Schon der chinesische Gelehrte Hiuen Tsang berichtete im 7. Jahrhundert über das Badefest. (Bild: AP Photo/Bernat Armangue)
Geändert hat sich seitdem nur die Grösse der Veranstaltung. (Bild: AP Photo/Rajesh Kumar Singh)
Ein Mann tanzt am Kumbh Mela. (Bild: AP Photo/Rajesh Kumar Singh)
800 Sonderzüge, 122000 Toiletten, 30000 Polizisten, 600 Feldküchen, ein Feldlazarett mit 100 Betten. (Bild: AP Photo/Rajesh Kumar Singh)
Ein Hindu beim Beten am Fluss. (Bild: AP Photo/Rajesh Kumar Singh)