Historischer Weihnachtsschmuck: Die Schätze von Alfred Dünnenberger

Die liebsten Objekte der enormen Weihnachtssammlung des 74-jährigen Baarers sind aktuell im Museum Kloster Muri und im Schloss Gruyère in Fribourg ausgestellt.

Tijana Nikolic
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Ein Highlight der aktuellen Ausstellung «Von Königsberg nach London» im Museum Kloster Muri ist der grosse Weihnachtsbaum mit unzähligen historischen Schmuckstücken von Alfred Dünnenberger. Um den Baum zu behängen, benötigte er zehn Tage.
Die kleinen Schafsfiguren der Königsberger-Krippe sind etwa einen halben Zentimeter lang und mit Nadeln geschnitzt worden.
Auch die Stadt Jerusalem ist Teil der Königsberger-Krippe: Die Stadt ist von einer Stadtmauer umgeben und mit mehrstufigen Gebäuden und Türmen bestückt.
Die drei Weisen sind hoch zu Ross vor den Toren Jerusalems. Die Landschaft ist teilweise mit farbigem Glasbruch überzogen.
Auch geschmückte Bäume mit Ästen aus aufgedrehten Federn und Weihnachtsgestelle sind in der Ausstellungsstube des Museum Kloster Muri zu beäugen.
Die Spitze des grossen Baumes ziert eine Engelsfigur.
Der Figur des Samichlauses war im 19. Jahrhundert nicht immer nur rot gekleidet. Ausserdem gab es die Geschenke am 6. Dezember.
Auch Pfauen gehörten früher an den Weihnachtsbaum.
Die geschmückten Bäume erzählten früher ganze Geschichten – ständig entdeckte man wieder neue Motive zwischen den Ästen.
Früher wurden viele verschiedene Motive aus Glas in Deutschland und Österreich-Ungarn geblasen. Aber auch aus Wachs, Karton, Papier, Holz, Masse, Celluloid oder Textilien wurden einzigartige Schmuckkreationen hergestellt.

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