Obduktion

Fünffachmord Kitzbühel: Täter erschoss alle Opfer aus kurzer Distanz

Zwei Tage nach der Gewalttat von Kitzbühel mit fünf Toten hat die österreichische Polizei weitere Details zum Tathergang bekanntgegeben.

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Ein 25-jähriger Österreicher erschoss mutmasslich am frühen Sonntagmorgen, 6. Oktober 2019, seine 19 Jahre alte Ex-Freundin, ihren neuen Freund, ihre Eltern und ihren Bruder.
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Die Taten beging er in diesem Haus - es ist das Haus der Opferfamilie.
Der mutmassliche Täter meldete sich nach der Tat bei der Polizei und gestand die Bluttat.
Fünffachmord in Kitzbühel - Galerie vom 8. Oktober 2019
Die Beziehung des mutmasslichen Täters und seiner Ex-Freundin war 2 Monate zuvor in die Brüche gegangen.
Ein Alkoholtest bei dem 25 Jahre alten Verdächtigen fiel am Sonntagmorgen negativ aus.
Der mutmassliche Täter meldete sich nach der Tat bei der Polizei und gestand die Bluttat.
Beim Mordhaus wurden Kerzen aufgestellt.
Der mutmassliche Täter erschoss zuerst den Vater, der ihm die Tür geöffnet hatte, dann Mutter und Bruder der Ex-Freundin.
Dann schlug er mit einem Baseballschläger ein Fenster zu einem Zimmer ein, in dem sich die Ex-Freundin und ihr neuer Freund aufhielten. Er erschoss auch die beiden.

Ein 25-jähriger Österreicher erschoss mutmasslich am frühen Sonntagmorgen, 6. Oktober 2019, seine 19 Jahre alte Ex-Freundin, ihren neuen Freund, ihre Eltern und ihren Bruder.

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Wie die Ermittler am Dienstag mitteilten, wurden alle Opfer aus kurzer Distanz erschossen. Das habe die Obduktion der Leichen ergeben.

Das Messer und der Baseballschläger, die der 25 Jahre alte Tatverdächtige bei sich hatte, seien hingegen nicht verwendet worden. "Hinsichtlich der Anzahl der abgegebenen Schüsse und Treffer ergeht aus taktischen und aus Pietätsgründen keine detaillierte Bekanntgabe", hiess es.

Der 25-jährige Österreicher hatte gestanden, am Sonntag seine 19 Jahre alte Ex-Freundin aus Eifersucht erschossen zu haben. Er habe auch ihren neuen Freund, ihre Eltern und ihren Bruder getötet, hatte er bei der Polizei zugegeben.

Der Tat ging laut den Ermittlern ein Streit zwischen den beiden ehemaligen Partnern in einem Lokal in Kitzbühel voraus. Als Tatwaffe nutzte der Tatverdächtige eine Pistole seines Bruders.

Der Bruder, derzeit im Ausland, besitzt die Waffe nach Angaben der Polizei rechtmässig. Ein Alkoholtest bei dem 25 Jahre alten Verdächtigen fiel am Sonntagmorgen negativ aus.