Tötungsdelikt

Junger Mann im Waadtland wurde von Schwager getötet

Der am Montag in einer Garage in Chavannes-près-Renens im Waadtland tot aufgefundene Mann ist vermutlich von seinem Schwager getötet worden. Der mutmassliche Täter, der sich in Untersuchungshaft befindet, gab zu, drei Mal auf das Opfer geschossen zu haben.

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Tatortabsperrung der Polizei (Symbolbild)

Tatortabsperrung der Polizei (Symbolbild)

Keystone

Beim Verdächtigen handle es sich um einen 27-jährigen Kosovaren, der in der Agglomeration von Lausanne wohne, teilte die Waadtländer Kantonspolizei am Donnerstag mit. Der Mann war in der Nacht auf Donnerstag gegen 1.30 Uhr in einer Wohnung in La Chaux-de-Fonds NE von der Neuenburger Kantonspolizei verhaftet worden - mit drei weiteren Personen.

In der Wohnung fand die Polizei ausserdem eine Waffe, die dem Verdächtigen gehört. "Es handelt sich um das gleiche Kaliber wie bei der Deliktwaffe", sagte Polizeisprecher Jean-Christophe Sauterel zur Nachrichtenagentur sda. Zurzeit werde abgeklärt, ob es sich tatsächlich um die gleiche Waffe handle.

Mann ist geständig

Der 27-Jährige legte sofort ein Geständnis ab und wurde in Untersuchungshaft gesetzt. Er gab zu, drei Mal auf seinen Schwager geschossen zu haben. Der Grund für diese Tat dürfte laut Polizei ein Familienstreit sein.

Die Polizei untersucht nun die genauen Umstände dieses Tötungsdeliktes und die mögliche Rolle der anderen Männer. Der Verdächtige ist der Polizei wegen Diebstahls, Einbruchs, Hehlerei und weiteren Delikten bereits bekannt.

Am Montagnachmittag war ein 29-jähriger Schweizer, der aus dem Kosovo stammt, tot in einer Garage gefunden worden. Im Hof stand sein Auto mit noch laufendem Motor.