Solothurn

Zwei Häftlinge nach Brand im Untersuchungsgefängnis Solothurn verletzt

Ein Brand im Solothurner Untersuchungsgefängnis hat in der Nacht auf Donnerstag für Aufruhr gesorgt. Zwei Personen wurden verletzt. Die Brandursache ist noch nicht vollständig geklärt.

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Das Untersuchungsgefängnis in Solothurn.

Das Untersuchungsgefängnis in Solothurn.

AZ

In der Nacht auf Donnerstag, 31. Mai, ca. um 1.20 Uhr ist im Solothurner Untersuchungsgefängnis an der Wassergasse aufgrund eines Glimmbrandes ein Feuer ausgebrochen. Zwei Insassen wurden bei diesem Vorfall verletzt. Wie die Kantonspolizei zwischenzeitlich informiert hat, wurde der 44-jährige türkische Zelleninsasse der Aufnahmezelle, in der der Brand ausgebrochen war, schwer verletzt. Er musste mit Brandwunden und einer Rauchgasvergiftung mit einem Helikopter der Rega in eine Spezialklinik geflogen werden.

Eine weitere Person in einer anderen Zelle musste mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ebenfalls in Spitalpflege gebracht werden. Den Einsatzkräften der Feuerwehr Biberist gelang es, den Brand rasch zu löschen und das Gebäude zu entlüften.

Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann derzeit noch nicht näher beziffert werden. Die Brandursache ist noch nicht restlos geklärt. Eine Untersuchung wurde eingeleitet. Neben der Polizei und der Feuerwehr standen mehrere Ambulanzteams im Einsatz.