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Christa Rigozzi

Tessiner sind Genussmenschen.
Erstellt im Auftrag von SBB AG

Jeder kennt die Tessinerin mit der blonden Mähne und dem charmanten, italienisch eingefärbten Deutsch, das in rasantem Tempo aus ihr heraussprudelt. Als Moderatorin von Sendungen wie «Arena/Reporter » im SRF oder «Bauer, ledig, sucht …» auf dem Privatsender 3+ ist Christa Rigozzi ebenso präsent wie als Werbe und Markenbotschafterin. Im Bahnhof, beim Fotografieren vor einem IC-Zug, beweist sie, dass sie bodenständig und nahbar geblieben ist: Als ein SBB-Arbeiter im leuchtend-orangen Übergewand ein Tablet zückt und um ein Selfie mit ihr bittet, zögert sie keine Sekunde, legt den Arm um die breiten Schultern des Mannes und wechselt ein paar freundliche Worte mit ihm.

Frühmorgens nach Zürich und abends retour

In der Bahn fühlt sie sich ohnehin zu Hause: Christa Rigozzi stammt aus «dem schönsten Vorort von Zürich », wie sie augenzwinkernd sagt, aus Monte Carasso bei Bellinzona. Dort lebt sie mit ihrem Mann Giovanni Marchese und den fast zweijährigen Zwillingen Alissa und Zoe in einer eleganten, vor wenigen Jahren erbauten Villa. Sie stellt klar, dass «zuerst meine Kinder kommen, dann der Job». Oft beruflich unterwegs ist sie dennoch, rund zehn Mal im Monat.

Selfies statt Autogrammkarten

Etwas hat sich allerdings geändert: «Früher, als Studentin in Freiburg und Bern, hatte ich ein Halbtax- und ein Gleis-7-Abo und bin 2. Klasse gefahren.» Heute hingegen besitzt die studierte Kriminologin, Medien- und Kommunikationswissenschaftlerin ein Generalabonnement 1. Klasse. Der grössere Komfort ist noch nicht einmal der Hauptgrund dafür. In der 1. Klasse könne sie konzentrierter arbeiten, denn die Mitfahrenden sind diskret. «Autogrammstunden wie in der 2. Klasse entfallen », sagt sie mit ihrem bekannten Lachen. Übrigens ist «Autogrammstunde» kein aktueller Ausdruck mehr: «Früher waren signierte Fotokarten gefragt. Heute macht man Selfies.» Auch viele ihrer Lieblingsorte erreicht sie im Zug: «Ich mag die Berge», sagt sie. Mitte Mai verbrachte die Familie eine Woche in Zermatt, wanderte «so weit das mit zwei kleinen Kindern möglich ist» und fuhr mit der Bahn auf den Gornergrat. Und besonders gern erinnert sich Christa Rigozzi an einen mehrtägigen Ausflug im letzten Jahr: Von Bellinzona fuhr die Familie mit dem Panoramazug über den Gotthard nach Flüelen, von dort mit dem Schiff nach Luzern.

Nach der Arbeit kommt das Geniessen

Jetzt freut sich Christa Rigozzi auf den Herbst. «Nicht wenn er dunkel, grau und kalt ist. Sondern auf die 18 oder 20 Grad warmen, farbenfrohen Tage im Tessin, wenn die Sonne auf die roten und gelben Blätter scheint.» Sie geht dann oft oben im Wald Marroni sammeln und freut sich auf Rinderschmorbraten, Steinpilze, Kürbis und andere herbstliche Köstlichkeiten. Besondere Erinnerungen wecken Wildgerichte: «Mein Vater war Jagdaufseher.» Dass viele Gerichte von einem Glas Merlot begleitet werden, ist selbstverständlich, denn der Wein hat in der Familie Rigozzi eine lange Tradition. Der Grossvater besass einige Weinberge, die er nebenbei bewirtschaftete. Die Grosskinder, Christa und Christian, halfen mit. Christian Rigozzi hat inzwischen seinen Beruf als Informatiker an den Nagel gehängt und voll auf den Weinbau gesetzt. Mit beträchtlichem Erfolg, denn sein Weingut Cantina I Fracc habe schon etliche Preise eingeheimst, wie Christa Rigozzi stolz erwähnt. Überhaupt spiele Essen und Trinken eine grosse Rolle in ihrem Leben: «Wir Tessiner sind Genussmenschen, die Deutschschweizer sind hingegen Workaholics», stellt Christa Rigozzi fest – sie, die selber beides ist. Dass sie viel arbeitet, ist offensichtlich. Da darf zwischendurch der Genuss auch nicht zu kurz kommen.

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