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Nationalratskandidat Cédric Schmid:

„Innovationen statt Denkverbote, weil sich unsere KMU entfalten müssen!“
Erstellt im Auftrag von Komitee Cédric Schmid in den Nationalrat

Von allen Nationalratskandidat*Innen ist er gemäss Digitalisierungsmonitor 2019 der SWICO der Digitalisierungsfreundlichste – Schweizweit. Ebenso ist er der einzige Nationalratskandidat, welcher die Möglichkeit unterbreitet, Wahlkampfspenden auch in Bitcoin und Ether zu leisten. Er führt ein kleines Treuhandunternehmen in der Stadt Zug mit 5 Angestellten inkl. einem Lehrling.

Ihr Slogan ist „KMU Stärken“. Warum ist das wichtig?
Über 99% der Unternehmungen sind KMU, welche mehr als 67% aller Arbeitsplätze in der Schweiz stellen. In den Parlamenten sind die KMU untervertreten. Die Margen sind klein und die KMU in der Schweiz konkurrenzieren mit den Betrieben im Ausland, welche günstiger produzieren können. Der harte Konkurrenzkampf findet natürlich aber auch innerhalb der Schweiz statt. Haben Sie schon beobachtet, wie viele Bäckereien, Metzgereien, Dorf- und Quartierläden von der Oberfläche verschwinden? Ein sehr klares Zeichen, dass die Welt um die KMU hart geworden ist. Die KMU leiden unter einer Überregulierung und der Bürokratie, dies schmälert die Konkurrenzfähigkeit. Ein Grossbetrieb hat keine Probleme die Bürokratie zu bewältigen. Für ein KMU sieht das aber ganz anders aus! Überregulierungen wirken wie Denkverbote. Deswegen sage ich hierzu, Innovationen statt Denkverbote, weil sich unsere KMU entfalten müssen!

Sind Sie der geeignete Vertreter hierfür?
Als Unternehmer, welcher andere Unternehmungen als Treuhänder begleitet und mitgestaltet weiss ich genau was es bedeutet, ein KMU zu führen und konkurrenzfähig zu bleiben. Ich habe Tiefen und Höhen erlebt und weiss, wo eine Regulierung Sinn macht und wo es nur hinderlich ist. Ja, ich bin hierfür geeignet.

Wie sehen denn Ihre Lösungsansätze aus?
In erster Linie den Abbau des Papiers in den Betrieben. In einem digitalisierten Umfeld finde ich es inakzeptabel, dass eine moderne Schweiz es nicht geschafft hat, sämtliche Amtsgeschäfte auch digitalisiert anzubieten. Regulierungen verhindern diese Entwicklung. KMU könnten massiv entlastet werden, weil die Unternehmer Zeit gewinnen um sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren. Ausserdem kennen wir dezentrale, fälschungssichere Speicherlösungen, welche die Blockchaintechnologie anbietet. Eine Technologie, welche sehr stark in der Schweiz verankert ist.

Die Digitalisierung birgt doch auch Risiken?
Ja, wenn wir uns gegen die Digitalisierung stellen. Werfen Sie einen Blick auf Estland. Heute gehört es wirtschaftlich zu den führenden EU-Staaten. Gemäss verschiedener Studien wird am Beispiel Estland aufgezeigt, dass alleine durch die Digitalisierung sämtlicher staatlichen Dienste 2% des BIP’s eingespart werden konnte. Wenn wir dies auf die Schweiz umwälzen, wären dies 13 Milliarden CHF! Natürlich Bedarf diese Zahl einer empirischen Überprüfung. Wie sie wissen, schwächelt zurzeit die Weltkonjunktur und der EUR sinkt gegenüber dem CHF. Die Schweiz und deren KMU werden wieder einmal darunter leiden.
Mit 13 Milliarden Franken hätten wir aber ein starkes Konjukturprogramm!

Haben Sie nebst der Digitalisierung weitere Lösungsansätze um die KMU zu stärken?
Selbstverständlich. In vielen Gesetzen Flexibilisierungen einführen und starre Vorschriften aufweichen wie zum Beispiel im Arbeitsrecht. Mit der Einführung einer Jahresarbeitszeit statt Wochen- oder Tagesarbeitszeit hätten wir eine Flexibilisierung, welche einer modernen Arbeitswelt gerecht werden würde. Auf steuerlicher Ebene würde ich die Zölle senken und die Stempel- und Verrechnungssteuer abschaffen. Dies ist eine Art Konjunkturprogramm, weil wir hiermit die Investitionsfreudigkeit in Schweizer Unternehmen fördern. Gerade jetzt, wo die Wirtschaft beginnt zu schwächeln, ist dies wichtig.

Machen wir einen Sprung in die Aussenpolitik. Wie stehen Sie zu diesem Thema?
Es braucht intelligente Aussenpolitik statt Isolationsromantik. Seit geraumer Zeit ist die Weiterentwicklung der bilateralen Verträge blockiert. Auch hierunter leiden die KMU stark. Ausserdem verspielen wir unsere Macht im europäischen Stromhandel, wenn wir hierzu keine Lösung finden! Ich erinnere daran dass die Schweiz der Stromhandelsplatz schlechthin ist. Das stärkt unsere Position massiv! Haben wir das vergessen?

Gut und Recht, aber wie stehen Sie zum Rahmenabkommen mit der EU?
Ich bin ein Befürworter des Rahmenabkommens. Zwei Punkte stören mich am jetzigen Entwurf: die Unionbürgerrichtlinie wie auch die Regelung der staatlichen Beihilfen. Ich bin überzeugt, dass diese zwei Punkte in unserem Sinne nachgebessert werden können. Wenn wir es schaffen, die Diskussion hier auf eine sachliche Ebene zu bringen und den Populismus zu unterbinden, finden wir eine Lösung.

Klimaschutz ist in aller Munde. Darüber haben wir noch nicht gesprochen. Ihre Rezepte hierzu?
Wir Menschen sind bequem. Also müssen wir Lösungen finden, welche sich bequem gestalten, um nachhaltig etwas zu verändern.
Hierzu hilft es die CO2-arme Mobilität zu begünstigen durch Bereitstellung der Infrastruktur, wie Beispielsweise Wasserstofftankstellen. Eine weitere Lösung bietet die Digitalisierung – diese baut Mobilität ab. Ein weiterer Punkt ist, die Wochenmärkte in den Gemeinden zu fördern. So könnten Produzenten der Region ein breites Angebot an regionalen Waren anbieten. Dies verringert Mobilität. Ebenso sind regulatorische Fehlanreize abzubauen. Warum muss Biogemüse in Plastik verpackt werden? Oder weshalb braucht es eine riesige Bewilligungsbürokratie bei energetischen Sanierungen? Des Weiteren würde ich es begrüssen, wenn Direktzahlungen an die Bauern verstärkt auf ökologische Ziele ausgerichtet würden.

Cédric Schmid (39), Unternehmer und Treuhänder mit eidg. FA, Präsident der FDP Stadt Zug. Nationalratskandidat FDP Liste 12
www.cedricschmid.ch

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