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Tradition trifft auf Moderne

Stuttgart bietet Kultur, Technologie und Natur, gepaart mit Kulinarik, Genuss und Shopping – eine Reportage vom Besuch in der lebendigen Hauptstadt des Landes Baden-Württemberg.

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Der Schlossgarten mit seinem reizvollen Brunnen und den grosszügigen Grünflächen lädt zum Verweilen ein. (Bild: Gregor Lengler)
7 Bilder
Die Treppe vor dem Kunstmuseum Stuttgart zieht die Menschen auch am Abend an. (Bild: Werner Dietrich)
Der Fernsehturm gilt als ein Wahrzeichen der Süddeutschen Stadt. (Bild: Achim Mende)
In Stuttgarts Innenstadt macht das Flanieren Freude. (Bild: Christoph Düpper)
In der historischen Markthalle gibt es (fast) alles, was das Herz begehrt. (Bild: Jean-Claude Winkler)
Porsche und Stuttgart gehören unzertrennlich zusammen. (Bild: Porsche Museum)
Das Althoff Hotel am Schlossgarten ist eine Oase der Erholung an zentraler Lage. (Bild: PD)

Der Schlossgarten mit seinem reizvollen Brunnen und den grosszügigen Grünflächen lädt zum Verweilen ein. (Bild: Gregor Lengler)

Gerade eben waren wir noch in der belebten Stuttgarter Fussgängerzone, da öffnet sich vor uns ganz unerwartet eine grosszügige Grünfläche mit romantisch angelegten Spazierwegen. Staunend werfen wir einen Blick auf den Stadtplan: Wir stehen am Rande des Schlossplatzes, der von prächtigen Gebäuden wie dem Landesmuseum Württemberg, das sich im Renaissancebau des Alten Schlosses befindet, sowie vom modernen Glasbau des Kunstmuseums als Kontrast flankiert wird. Im Zentrum der Anlage wacht auf der Jubiläumssäule Concordia, die Göttin der Eintracht, über das bunte Treiben auf dem Schlossplatz. Die halbe Stadt scheint sich hier zu treffen: Auf der Wiese neben dem Spazierweg sitzt ein Pärchen auf der Picknickdecke und isst Sandwiches, Kinder spielen Fussball, und eine kleine Gruppe Jugendlicher liegt, mit Smartphones und Kopfhörern ausgerüstet, beim Brunnen. Dessen zwei sprudelnde Fontänen runden das anmutige Gesamtbild des Schlossplatzes ab und sorgen bei uns für ein entspanntes Lebensgefühl – wir sind in Stuttgart angekommen. Obwohl die baden-württembergische Hauptstadt über 600 000 Einwohner zählt, scheint es hier recht entspannt zu- und herzugehen. Wir freuen uns auf zwei inspirierende Tage und lassen diese Szenerie erst einmal in Ruhe auf uns wirken

Geheimtipp für Abonennenten

Vom 20. September bis 18. Oktober profitieren Abonnenten vom Spezialangebot von SBB und dem AboPass der «Luzerner Zeitung». Billette für die 2. Klasse sind für 59 Franken und für die 1. Klasse für
86 Franken erhältlich (Hin- und Rückfahrt). Kinder bis 15.99 Jahren in Begleitung reisen kostenlos. Im Spezial- Angebot ist ein freier Eintritt
für einen Besuch im Porsche-Museum inbegriffen. Weitere Infor-
mationen ab 23. September auf abopassshop.ch

Entspannte Zugfahrt in eine spannende Stadt

Reisen in kleinere europäische Städte seien für Kurztrips immer beliebter, habe ich kürzlich in der Zeitung gelesen. Ganz diesem Trend folgend, haben sich meine Tochter und ich für eine Zweitagesreise nach Stuttgart entschieden. Vieles spricht für die süddeutsche Stadt: Sie ist gut mit dem Zug erreichbar, nicht zu gross, immer noch ein Geheimtipp, und sie bietet für jeden Geschmack etwas. Mit nur einmal Umsteigen in Zürich verlief unsere Reise entspannt und erst noch klimafreundlich und nachhaltig. Gleichzeitig ermöglicht die Fahrt auf der Schiene mir ungeahnt viel Zeit für mich selbst. Endlich habe ich die Musse, ein Buch aufzuklappen und die Zeitungen zur Hand zu nehmen. Meine Tochter schläft schon nach kurzer Zeit ein, um später dann am Handy einen Film zu schauen. Zwischendurch blicken wir beide auf die sich verändernde Landschaft. Spannend, denn obwohl sie hier dieselbe Sprache sprechen, sieht das Landschaftsbild in Deutschland einfach anders aus als bei uns.

Nachhaltig nach Stuttgart

Ab Luzern fährt der Zug mit idealem Anschluss um 7.35 oder 9.35 Uhr ab, mit Umsteigen in Zürich. So erreicht man Stuttgart um 11.32 oder
13.32 Uhr. Nach einer Übernachtung fährt der Zug am nächsten Tag um 16.24 oder 18.29 Uhr ab Stuttgart. Luzern erreicht man dann um
20.25 oder 22.25 Uhr. sbb.ch/stuttgart

Für uns hat sich die Variante Zug auch preislich gelohnt: Bei der Planung der Reise habe ich nicht schlecht gestaunt, denn Kinder bis 15,99 Jahren können in Begleitung einer erwachsenen Person kostenlos mitreisen. Wer mit der Buchung spät dran ist wie meine Tochter und ich oder lieber flexibel ist, kann sich für das Normalpreisticket entscheiden. Dabei sind der Reisetag sowie die Fahrzeit frei wählbar, denn ab Zürich hat man jede Stunde eine Verbindung nach Stuttgart. Doch es lohnt sich, den Besuch für diese tolle Stadt frühzeitig zu buchen, um von attraktiven Sparbilletten zu profitieren. Dazu muss man den genauen Anreise- und den genauen Rückreisetag sowie die Abfahrtszeiten definieren. Und nun, nach gerade vier Stunden Fahrzeit und einmal Umsteigen, erreichen wir den Hauptbahnhof Stuttgart – direkt mittendrin, bereit für Kultur, Kulinarik und Shopping. Unser Hotel, Althoff Hotel am Schlossgarten, erweist sich als Glücksgriff. Obwohl gleich beim Bahnhof und an der Fussgänger- und Shoppingzone gelegen, ist die Herberge eine Oase der Ruhe. Wir besorgen uns als Erstes eine «StuttCard», was für alle Besucher eigentlich ein Muss ist. Die Karte ermöglicht die freie Fahrt mit allen öffentlichen Transportmitteln in und um Stuttgart für eine gewünschte Anzahl Tage sowie Gratiseintritte oder Vergünstigungen bei über 50 Partnern. Also nichts wie los ins Städtevergnügen.

Übernachten

Das Althoff Hotel am Schlossgarten liegt direkt in der bekannten Grünanlage Stuttgarts. In wenigen Schritten gelangen die Gäste direkt in den Schlossgarten, in die Fussgängerzone oder zum Hauptbahnhof. Das 5-Sterne-Haus beeindruckt durch ein moder- nes und angenehmes Interieur mit stimmiger Atmosphäre und einem Topservice. hotelschlossgarten.com

Der Schlossgarten prägt Stuttgart

Blick über Stuttgarts Schlossplatz mit dem Dorotheenquartier und dem Fernsehturm im Hintergrund. (Bild: Werner Dietrich)

Blick über Stuttgarts Schlossplatz mit dem Dorotheenquartier und dem Fernsehturm im Hintergrund. (Bild: Werner Dietrich)

Wir sitzen also auf dem Schlossplatz und planen unsere nächsten Unternehmungen. Dank Google-Maps sind alle Orte äusserst einfach zu finden, doch die Orientierung holen wir uns trotzdem noch auf einem auf Papier gedruckten Stadtplan. Darauf sehen wir, dass der Schlossplatz nur ein kleiner Teil des Schlossgartens ist. Der Schlossgarten erstreckt sich kilometerlang über das Stadtgebiet. Flanierend machen wir uns auf den Weg und stellen bald fest, dass «Garten» wohl nicht die passende Bezeichnung für die Parkanlage ist. Um die ganze Fläche des historischen, vor über 600 Jahren entstandenen Parks zu erlaufen, müssten wir über 10 Kilometer unter die Füsse nehmen – das werden wir wohl in zwei Tagen kaum schaffen. Schon zu Hause hatte ich mir vorgenommen, die bekannten schwäbischen Käsespätzle zu probieren. Gesagt, getan: In der «Alten Kanzlei», die einst die Regierung beherbergte, geniesse ich das üppige Mahl. Dunkle Wolken ziehen über uns auf, so dass wir unser Programm umstellen müssen.  

Die Bibliothek der Superlative

Eindrückliche Architektur: Die Stadtbibliothek in Stuttgart offeriert ein einmaliges Büchererlebnis. (Bild: PD)

Eindrückliche Architektur: Die Stadtbibliothek in Stuttgart offeriert ein einmaliges Büchererlebnis. (Bild: PD)

Doch auch «indoor» sind zahlreiche Sehenswürdigkeiten einen Besuch wert, die alle mit der U- oder der S-Bahn innert kürzester Zeit erreichbar sind. Wir nehmen die U-Bahn zur Stadtbibliothek – ein Muss für Kultur- und Leseinteressierte. Natürlich war mir bewusst, dass eine Bibliothek viele Bücher beheimatet. Doch wie die unzähligen Werke in der Stuttgarter Stadtbibliothek dank der besonderen Architektur des Südkoreaners Eun Young Yi präsentiert werden, sucht doch seinesgleichen. Das sogenannte Herz des Gebäudes ist ein vier Stockwerke hoher Raum in der Mitte des Gebäudes, über dem sich ein pyramidenförmiger Galeriesaal befindet, der nach oben durch ein Glasdach begrenzt wird. Wir stehen am Geländer und bestaunen die Abertausenden von Büchern auf den Galerien. Mit unserer Handy-Kamera können wir diesen Eindruck nur ungenügend festhalten. Hier bräuchte man schon ein Weitwinkelobjektiv. Das Restaurant im obersten Stock wird von Menschen mit Behinderung geführt und offeriert Getränke und Mahlzeiten zu moderaten Preisen. Für uns eine willkommene Pausenmöglichkeit.  

Porsche ist Stuttgart und umgekehrt

Unzählige Flitzer gibts im Porsche-Museum zu bestaunen. (Bild: PD)

Unzählige Flitzer gibts im Porsche-Museum zu bestaunen. (Bild: PD)

Einmal in einem Porsche sitzen! Für meine Tochter eine unglaublich coole Vorstellung. Weil man in Stuttgart als Geburtsstadt des Automobils nicht um die schnittigen Flitzer herumkommt, besuchen wir natürlich das Porsche-Museum. Vor dem futuristisch anmutenden Museum mit glänzender Fassade im Stadtteil Zuffenhausen begrüsst uns Museumsführer Joachim Schillmöller. Er zeigt mit einer ausholenden Armbewegung auf die umliegenden Gebäude und erklärt stolz: «Bald sieben Jahrzehnte produzieren wir hier.» 1950 beginnt Porsche mit der Fertigung der 356-Modelle in Stuttgart. Heute verlassen rund 250 Sportwagen täglich das Werk. «Die Schweiz ist übrigens einer unserer wichtigsten Märkte», erfahre ich vom Guide. Wir betreten das Museum, das über 80 Exponate präsentiert, teilweise von unschätzbarem Wert. Schillmöller lässt uns einen Blick in die museumseigene Werkstatt werfen. Hier werden unter den neugierigen Blicken der Besucher die Klassiker aus der Sammlung des Unternehmens gewartet und restauriert. Ein knallroter Porsche der ersten Serie sticht uns in die Augen. «Dieser 901 von 1963 wurde in einem Schuppen gefunden. Wir haben ihn vollständig, nach Originalvorgaben, restauriert», erklärt der junge Porsche-Kenner. Sozusagen als Kontrast dürfen wir die aktuellste Entwicklung bestaunen, die in diesen Tagen der Öffentlichkeit präsentiert wird: den Elektro-Porsche. «Er ist zwar ein E-Auto, weist aber mit Sicherheit auch die typische Porsche-DNA auf», erklärt Schillmöller mit einem wissenden Lächeln. Das seien der hohe Kotflügel, das schön abfliessende Heck und die breiten «Schultern».

Bei Porsche

Direkt am Porsche- Stammsitz in Stuttgart-Zuffenhausen befindet sich eines der spektakulärsten Automobilmuseen der Welt. Mehr als 80 Fahrzeuge aus der grossen Sammlung von Porsche sind jeweils auf 5600 Quadratmetern ausgestellt. Auch Werksführungen können mit dem Museumsbesuch kombiniert werden und finden jeweils von Montag bis Freitag auf Voranmeldung statt. porsche.com/museum

Mich, obwohl absoluter Autolaie, überraschen und beeindrucken die spannenden Geschichten und Emotionen rund um die Marke Porsche. Mit viel neuem Wissen und einem veränderten Blick auf diese Sportwagen verlassen wir das Museum. Mit gesteigertem Interesse werde ich zukünftig die FIA-Formel-E-Meisterschaft verfolgen, wenn Porsche mit eigenem Elektrorennwagen dabei ist.  

Läden und die Markthalle bieten Seltenheiten

Ein Besuch in der Markthalle ist etwas fürs Auge und für die Nase. (Bild: PD)

Ein Besuch in der Markthalle ist etwas fürs Auge und für die Nase. (Bild: PD)

Nach einer erholsamen Nacht und dank des köstlichen Frühstücksbuffets machen wir uns mit neuer Energie auf eine Shoppingtour durch die Fussgängerzonen und die Altstadt. Wie in allen grösseren Städten stossen wir auch hier auf Läden der bekannten Modeketten. Doch zum Glück gibt es in Stuttgart noch zahlreiche Einzelgeschäfte, die sich spezialisiert haben und oft in den kleinen Seitengassen zu finden sind. Im Kra- watten-Eck sind Schlipsmodelle in unglaublichen Farbkombinationen und in ungewöhnlichen Formen erhältlich, und bei Baitinger Dessous passen Schneiderinnen die Unterwäsche wunschgemäss dem Körper an. Ein Hauch von Curry und Lavendel weht uns beim Eintreten in die Markthalle entgegen – ein kulinarisches Highlight fürs Auge und für die Nase! Begeistert schlendern wir zwischen den Ständen hindurch und bestaunen das teilweise ungewöhnliche Angebot. Ein Gewürzstand hat es uns angetan, denn die Auswahl ist gigantisch. Wir kaufen Rosenblätter, Koriander und Lavendel ein und degustieren nebenan Frischkäse mit Trüffel. Das Jugendstilgebäude bietet auch für Architekturinteressierte ein paar auffällige Hingucker: Als Fassadenschmuck sind diverse Reliefs und Skulpturen zu bewundern, und in der Halle wurde dank Spenden der zweite Ceresbrunnen aus grünblauer Keramik wieder aufgebaut. Ursprünglich stammt der 1,5 Tonnen schwere Brunnen aus dem Jahr 1916. Er steht heute den Besuchern der Markthalle als Trinkwasserbrunnen zur Verfügung, ist aber zugleich auch Grund genug, die Markthalle zu besuchen.

Aussicht auf und rund um Stuttgart

Als Wahrzeichen ist der Fernsehturm von weit her sichtbar. (Bild: PD)

Als Wahrzeichen ist der Fernsehturm von weit her sichtbar. (Bild: PD)

Bevor wir gegen Abend die Heimreise antreten, müssen wir unbedingt noch in die Höhe steigen. Wäre das Wetter am ersten Tag besser gewesen, hätten wir den Fernsehturm gleich zu Beginn besucht, denn von oben bekommt man den besten Überblick über die ganze Region. Der Turm gilt als markantes Wahrzeichen der Stadt. Die 1956 aus Stahlbeton erbaute Säule mit Turmkopf setzte weltweit neue Massstäbe im Turmbau. Die Bevölkerung war anfänglich skeptisch, ob die 216,6 Meter hohe Stahlbeton-Konstruktion tatsächlich über Jahrzehnte halten würde – doch obwohl nicht mehr als Sendeturm in Betrieb, trotzt der Bau bis heute Wind und Wetter und präsentiert sich für Touristen und Restaurantbesucher in bestem Zustand. Auf der zweistöckigen Aussichtsterrasse schweift unser Blick über die Stadt und die Weinberglandschaft bis zum Schwarzwald und zum Odenwald. Fast etwas wehmütig besteigen wir die S-Bahn zurück zum Bahnhof. Mit Blick auf den Stadtplan fasst meine Tochter einen Entschluss: Sie muss mit einer Freundin wiederkommen. «Es gibt einfach noch so viel zu sehen» – das finde ich auch, aber dafür ergattern wir uns dann ein attraktives Sparbillett. Alles Infos unter: sbb.ch/stuttgart.