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Todesfahrer erstmals vor Gericht

NEW YORK SWISS RE IRAK ⋅
03. November 2017, 00:00

New York Der Todesfahrer von New York ist nach einem Strafantrag wegen Unterstützung einer Terrororganisation erstmals vor Gericht erschienen. Dem 29-jährigen Usbeken werden laut Staatsanwaltschaft Unterstützung der Terrormiliz IS sowie tödliche Gewalt und Zerstörung mit einem Fahrzeug vorgeworfen. Er habe gestanden, die Attacke mit acht Toten und elf Verletzten seit zwei Monaten geplant zu haben. Ihm drohen bei einer Verurteilung die Todesstrafe oder lebenslange Haft. (sda)

Verlust wegen Naturkatastrophen

Swiss Re Die Hurrikan-Saison in den USA und in der Karibik sowie die Erdbeben in Mexiko haben dem Rückversicherer Swiss Re über die ersten neun Monate des Jahres ein Loch in die Kasse gerissen. Unter dem Strich fuhr Swiss Re einen Verlust von 468 Millionen Dollar ein. Im Vorjahreszeitraum hatte der Rückversicherer noch rund 3 Milliarden Dollar Gewinn erwirtschaftet.(sda)

IS exekutierte 741 Zivilisten in Mossul

Irak Während des Kampfes um die irakische Stadt Mossul hat die Terrormiliz IS 741 Zivilisten exekutiert. IS-Kämpfer hätten international geächtete Verbrechen begangen, hiess es in einer Erklärung des UNO-Menschenrechtsbeauftragten Zeid Ra’ad Al Hussein. Die Verantwortlichen müssten zur Rechenschaft gezogen werden, sagte der UNO-Beauftragte in Genf. Er forderte die Einschaltung des Interna­tionalen Strafgerichtshofs (ICC). Bei den Kämpfen wurden laut UNO insgesamt 2521 Zivilisten getötet, die meisten von ihnen bei IS-Angriffen; mehr als 800000 Bewohner wurden vertrieben. (sda)


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