Kontingente reduziert

08. Oktober 2016, 00:00

Mit dem Ja zur Masseneinwan­derungsinitiative am 14. Februar 2014 wurde auch das Kontingent für qualifizierte Fachkräfte aus sogenannten Drittstaaten, also in der Regel von ausserhalb der EU, von 8500 auf 6500 reduziert. Für die Kantone heisst das: Sie erhalten weniger B-Aufenthaltsbewilligungen (für mehr als ein Jahr) und weniger Kurzaufenthaltsbewilligungen des Typus L (für weniger als ein Jahr). Jeder Kanton bekommt Anfang Jahr ein fixes Kontingent. Dieses ist abhängig von der Anzahl der Beschäftigten im jeweiligen Kanton.

Über die Hälfte der Bewilligungen verfügt der Bund. Neben den Kantonen LU, ZG, OW und NW haben auch die Kantone SG, TI, ZH, SH, AG, BS, BL, SO, BE, NE, VD und GE ihre Kontingente heuer schon ausgeschöpft. Anfang Oktober zählte man in den verbleibenden zehn Kantonen insgesamt noch 1114 Bewilligungen der Kategorien B und L. Bundespräsident Johann Schneider-Ammann (FDP) hat sich kürzlich gegenüber Radio SRF für die Erhöhung der Kontingente auf 8500 ausgesprochen. (kuy.)


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