Mehr ambulante Eingriffe – tiefere Kosten

21. November 2016, 00:00

Würde die ambulante Behandlungsquote bei chirurgischen Eingriffen zwischen 60 und 70 Prozent liegen, könnten schweizweit Kosten von einer Milliarde Franken pro Jahr eingespart werden.Zu diesem Schluss kommt eine Studie von PwC. Derzeit liegt die Quote schätzungsweise bei 40 bis 45 Prozent. Die Verlagerung von stationärer zu ambulanter Versorgung hat sich gemäss PwC in den vergangenen zehn Jahren beschleunigt: Dieser Bereich hat sich in den letzten zehn Jahren praktisch verdoppelt und ist damit überproportional zu den stationären Leistungen gewachsen.

Die Entwicklung der Kosten im Schweizer Gesundheitswesen belege den Trend: Zwischen 1995 und 2014 sind die Kosten für ambulante Leistungen von Ärzten und Spitälern von 6,4 Milliarden Franken auf 17,3 Milliarden gestiegen, was aktuell einen Anteil von fast 25 Prozent an den gesamten Gesundheitskosten ausmacht. Im Jahr 1995 lag dieser Anteil bei rund 18 Prozent. (kuy)


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