Der Nachwuchs fehlt

13. November 2017, 00:00

Schweizer essen nach wie vor gerne Fleisch; das zeigt auch die wieder beliebter werdende Metzgete. Dennoch steht die Branche vor einer Herausforderung: Der Nachwuchs fehlt – der Metzgerberuf ist bei den Jungen un­beliebt: «Wir sind stark auf der Suche nach Lehrlingen und ausgebildeten Fachkräften. Es ist heutzutage für Metzger mit einer eigenen Metzgerei schwierig, eine geeignete Nachfolge zu finden», stellt Roten fest. In der Regel starten jährlich in der Zentralschweiz rund 25 Schulabgänger eine Lehre zum Fleischfachmann. Derzeit sei der Frauenanteil mit 20 bis 30 Prozent eher niedrig, weiss Roten und sieht sich damit in seinem Amt als Nachwuchs­rekrutierer des Schweizerischen Fleisch-Fachverbandes mit einer neuen Herausforderung konfrontiert. Ob ihn dabei der Aufschwung der Metzgete unterstützt? Die Antwort darauf lässt sich wohl erst in einigen Jahren geben. (chi)


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