Frost trifft Obstproduktion

07. September 2017, 00:00

Die frostigen Nächte im April wirken sich auch auf die Obsternte in der Zentralschweiz aus. Louis Suter vom Landwirtschaftlichen Bildungs- und Beratungszentrum in Cham nennt ein Beispiel: «Besonders die Kaiser-Alexander-Birne ist dieses Jahr schlecht gediehen.» Und: Auch die Apfelernte leide. Normalerweise braucht Suter eine ganze Woche, um seine Gala-Äpfel einzufahren. «Doch dieses Jahr reicht mir ein einziger Nachmittag, so wenige sind es.» Seine Aussagen decken sich mit den gesamtschweizerischen Zahlen. Laut dem Schweizer Obstverband werden dieses Jahr 108000 Tonnen Äpfel von Niederstammbäumen geerntet. Letztes Jahr waren es noch 136000 Tonnen. (kük)


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