Geringe Wertschöpfung

16. April 2018, 00:00

Bio-Betrieb Der Krienser Bauer Guido Wigger hat akribisch Daten zu seinem Betrieb gesammelt. Dabei hat sich herausgestellt: Selbst wenn er sich im 100-Prozent-Pensum um seine Tiere kümmern würde, am Monatsende blieben nach Abzug sämtlicher Kosten im besten Fall knapp 2500 Franken übrig.

Für Ivo Wolfisberg vom Luzerner Bäuerinnen- und Bauernverband sind diese Zahlen «nicht erstaunlich». Weidebeef sei eine extensive Bewirtschaftungsform, entsprechend geringer falle auch die Wertschöpfung aus – gerade im Vergleich zu intensiveren Formen wie etwa der Milchwirtschaft. Trotz kleineren Gewinnen: Die Weideland-Rinderhaltung ist am Kommen. Vor allem auch, weil sie weniger zeitintensiv ist. «So können Bauern noch einem Nebenerwerb nachgehen», erklärt Wolfisberg. (zar)


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