Mit 21 Jahren ändert der Prozess

09. September 2017, 00:00

Integration Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene, die 21 Jahre oder jünger sind, gehören nicht primär zur Zielgruppe von Programmen wie «Perspektive Bau». «Jugendliche und junge Erwachsene werden konsequent in der Berufsbildungsfähigkeit gefördert», sagt Philippe Otzenberger, Asyl und Flüchtlingskoordinator bei der Dienststelle Asyl- und Flüchtlingswesen. Dies geschehe in zwei Schritten: Sie absolvieren die Schule und das Jobtrainingsprogramm der Caritas Luzern. Dort lernen die jungen Erwachsenen Deutsch bis zum Niveau A2 und machen Berufspraktika. Das Programm dauert maximal sieben Semester. Nach dem Erwerb des Sprachniveaus A2 können Flüchtlinge Integrationsbrückenangebote der Dienststelle Berufs- und Weiterbildung in Anspruch nehmen. Letztes Jahr standen diesen Personen um die 100 Plätze zur Verfügung. Dieses Angebot soll Flüchtlinge auf eine Berufslehre oder eine weiterführende Schule vorbereiten. (mod)


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