So schützen Sie sich

08. November 2017, 00:00

Grippe Halsschmerzen, Müdigkeit, Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen können unter anderem auf eine Grippe hinweisen. In der Regel muss man bei einer Grippe keinen Arzt konsultieren – ausser wenn die Symptome auch nach Tagen nicht abklingen. Wer also beispielsweise mehr als drei Tage lang Fieber, starke Kopfschmerzen oder Atemnot hat, sollte zum Hausarzt gehen. Ansonsten kann man nur die Symptome der Grippe behandeln: viel trinken, sich ausreichend schonen und bei Bedarf fiebersenkende Medikamente einnehmen.

Die Grippe wird in der Regel via Tröpfchen übertragen. Um das Risiko einer Ansteckung zu reduzieren, rät das Bundesamt für Gesundheit (BAG), die Hände regelmässig und gründlich zu waschen und bei Husten und Niesen ein Taschentuch zu verwenden.

Gemäss BAG stecken sich in der Schweiz bei jeder Grippewelle 5 bis 10 Prozent der Bevölkerung mit dem Virus an. Jährlich zählt das BAG zwischen 112 000 und 275 000 Personen, die wegen Grippe den Arzt aufsuchen. Aufgrund von Komplikationen – wie etwa Herzmuskel- oder Lungenentzündung – müssen pro Jahr mehrere tausend Personen hospitalisiert werden.

Impfung kostet rund 30 Franken

Die Wahrscheinlichkeit, an Grippe zu erkranken, kann mit einer Impfung reduziert werden. Das BAG empfiehlt sie namentlich Personen ab 65, Schwangeren und Personen mit chronischen Erkrankungen. Der richtige Zeitpunkt für die Impfung liegt zwischen Oktober und Ende November. Die Impfung kann beim Hausarzt oder in Apotheken durchgeführt werden. Kostenpunkt: zwischen 25 und 30 Franken. (kuy)


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