Von 4 auf 22 aufgestockt

03. Oktober 2017, 00:00

Deutschkurse Grundsätzlich erfolgreich verlaufen im Kanton Luzern die Deutschkurse für Asylsuchende. Bis Ende 2016 wollte der Kanton 20 Deutschklassen für Asylsuchende gründen. Das war kein einfaches Unterfangen, da es an Räumlichkeiten mangelte (wir berichteten). Trotzdem hat man laut Erwin Roos, Departementssekretär des Gesundheits- und Sozial­departements, dieses Ziel erreicht. Nicht zuletzt deshalb, weil das leerstehende Stadtluzerner Schädrütischulhaus für diesen Zweck genutzt werden kann.

«Eine Vorleistung des Kantons»

Derzeit, so Roos, unterrichten zehn Lehrpersonen insgesamt 21 Kursgruppen. 2016 wurden kantonsweit insgesamt 22 Kurse a total 200 Lektionen durchgeführt. Die Kurse sind für die Asylsuchenden Pflicht und dauern jeweils ein halbes Jahr. Macht eine so kurze Kursdauer Sinn? Roos: «Bei den Deutschkursen für Asylsuchende handelt es sich um eine Integrationsvorleistung des Kantons ohne Bundesbeiträge. Weitere Mittel kann der Kanton nicht in dieses Angebot stecken.» Gestartet haben die Deutschkurse 2016 mit anfänglich vier Klassen a 15 Teilnehmer. (kuy)


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