Zentralschweiz ist gut auf Kurs

07. August 2017, 00:00

Sanierungen Im Kanton Nidwalden wird man die verlangten Lärmschutzmassnahmen noch Ende des laufenden Jahres erreichen, wie Katrin Bucher vom Amt für Umwelt auf Anfrage sagt. Bis dann hat Nidwalden sieben Kantonsstrassen mit total einer Länge von 48 Kilometern saniert. Zum Erfolg sagt sie: «Im Kanton Nidwalden wurde relativ früh mit der Erarbeitung und Umsetzung von Lärmsanierungsprojekten bei den Kantonsstrassen begonnen.»

Ebenfalls fast fertig sind die Sanierungen im Kanton Uri: Rund 95 Prozent der Projekte sind abgeschlossen, der Rest wurde initiiert oder befindet sich bereits in der Realisierungsphase. In der Innerschweiz ist man auf Kurs. Das bestätigt auch Simon Steiner, wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Bundesamt für Umwelt und zuständig für den Bereich Strassenlärm.

Das Ziel nicht ganz erreichen werden die Kantone Zug und Schwyz. Urs Camenzind, Abteilungsleiter beim Tiefbauamt des Kantons Schwyz, sagt: «Dass wir den Fahrplan nicht einhalten können, liegt vorwiegend an den Einsprachen, die jeweils wegen der Lärmschutzprojekte eingehen.» Einsprachen würden solche Pläne um Monate oder gar Jahre verzögern.

Ähnlich sieht es Urs Lehmann, Kantonsingenieur des Kantons Zug. Bis zur Frist werden rund 80 Prozent der Kantonsstrassen saniert sein und etwa 90 Prozent in der Auflage gewesen sein. «Die restlichen 10 Prozent werden 2018 und im Jahr 2019 öffentlich aufgelegt werden können», sagt Lehmann.

Eine Ausnahme sind die zwei Zuger Grossprojekte: Tangente Zug/Baar und Umfahrung Cham-Hünenberg. Dort werden die Massnahmen erst mit der Inbetriebnahme der beiden Projekte abgeschlossen sein. Bei der Tangente Zug/Baar etwa wird dies im Jahr 2021 der Fall sein. (kuy)


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