Deutlich weniger Tote im Strassenverkehr

UNFÄLLE ⋅
15. September 2016, 00:00

Unfälle sda. In der ersten Hälfte des laufenden Jahres sind auf den Schweizer Strassen 85 Menschen ums Leben gekommen. Das sind 32 weniger als im Vorjahreszeitraum. 1671 Menschen trugen bei Unfällen schwere Verletzungen davon – 75 weniger als im ersten Halbjahr 2015.

Die Zahl der Todesfälle verringerte sich um 27 Prozent, wie aus dem gestern publizierten Unfallregister des Bundesamtes für Strassen (Astra) hervorgeht. Bei den Motorradfahrern verzeichnete das Astra insgesamt 13 tödliche Unfälle – 21 oder 62 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2015. Insgesamt 410 Töfffahrer wurden schwer verletzt – 97 weniger als 2015.

Weniger tödliche Velounfälle

Auch Velofahrerinnen und Velofahrer lebten etwas sicherer: Insgesamt ereigneten sich in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 10 tödliche Unfälle, 4 weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der schwer verletzten Velofahrer blieb mit 370 fast gleich wie im Vorjahr.

Als Grund für den Rückgang nennt das Astra in einer Medienmitteilung das trübe Wetter zu Beginn des Jahres, «verzichten doch die Benutzer von Zweiradfahrzeugen bei ungünstiger Witterung manchmal auf Fahrten oder wählen ein anderes Transportmittel». Auch Fussgängerinnen und Fussgänger kamen etwas weniger zu Schaden. 21 starben auf den Strassen – 6 davon auf Fussgängerstreifen. Im ersten Halbjahr 2015 wurden 26 Fussgänger tödlich verletzt. Dafür stieg aber die Zahl der schwer verletzten Fussgängerinnen und Fussgänger um 29 auf total 299. 127 der Unfälle geschahen auf Fussgängerstreifen.

Auch auf Autobahnen und Autostrassen sank die Zahl der Verkehrstoten um 42 Prozent und der Schwerverletzten um 29 Prozent. Sie erreicht damit den niedrigsten Stand seit 25 Jahren.


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