Untersuchung gegen Rekruten

14. September 2016, 00:00

Thun sda. Zwischenfall auf dem Waffenplatz Thun: Ein zwei Kilometer entferntes Wohnhaus ist von einem Projektil aus einem Maschinengewehr getroffen worden. Verletzt wurde niemand. Die Militärjustiz hat eine Untersuchung gegen drei Rekruten aufgenommen. Tobias Kühne, Mediensprecher der Militärjustiz, bestätigte gestern einen entsprechenden Bericht von «20 Minuten». Der Vorfall geht auf den 30. August zurück. Um 17.30 Uhr lösten sich fünf Schüsse aus einem Maschinengewehr, das auf einem Schützenpanzer 2000 montiert war. Eines der Projektile blieb im Wohnhaus stecken. Es soll sich um einen Querschläger gehandelt haben. «Eine Scheibe ging zu Bruch, und in der Wand klaffte ein Loch», heisst es im Zeitungsbericht. Zum Zeitpunkt des Vorfalls befand sich niemand in der Wohnung. «Nach bisherigen Erkenntnissen hat vermutlich eine Kombination von Fehlmanipulationen zur Schussabgabe geführt», so Kühne.


Leserkommentare

Anzeige: