20 Monate bedingt für Informatiker

24. November 2016, 00:00

Nachrichtendienst Ein Informatiker, der beim Nachrichtendienst des Bundes 2012 umfangreiche Daten entwendet haben soll, ist zu einer bedingten Freiheitsstrafe von zwanzig Monaten verurteilt worden. Der 48-Jährige hat sich in den Augen des Bundesstrafgerichts des politischen Nachrichtendienstes schuldig gemacht. Vom Vorwurf der versuchten Verletzung des Amtsgeheimnisses wurde er dagegen freigesprochen. Die nun sanktionierten Taten hätten ein sehr hohes Gefährdungspotenzial für die Eidgenossenschaft gehabt, sagte der Richter in seinem Urteil. «Der Datendiebstahl hätte gravie­rende Konsequenzen haben können.» Die genaue «Motivlage» sei unklar. Gleichzeitig erkannte der Richter die verminderte Schuldfähigkeit des Informatikers an, der sich derzeit in Therapie befindet. (sda) 6


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