Verkehrshaus soll deutlich mehr Geld erhalten

19. April 2017, 00:00

Luzern Es ist eigentlich ein Nullsummenspiel: Die Stadt Luzern will die Subventionen für das Verkehrshaus um 945 000 Franken pro Jahr erhöhen. Im Gegenzug stellt die Stadt dem Museum neu die Nutzung des Grundstücks für 945 000 Franken in Rechnung. Auf die Stadtfinanzen und die Kasse des Verkehrshauses hat dies keinen Einfluss – aber nur auf den ersten Blick.

Mit der neuen Rechnungsmethode wollen Stadt und Verkehrshaus erreichen, dass die Subventionen des Bundes für das Museum ab 2018 steigen. Derzeit erhält es rund 1,6 Millionen Franken jährlich aus Bern, künftig sollen es 2,4 Millionen sein. Möglich ist dies aufgrund des Subsidiaritätsprinzips, das der Bund 2018 einführt. Das heisst, er bezahlt höchstens so viel wie Gemeinden und Kantone zusammen.

Im Juni soll der genaue Betrag feststehen

Derzeit erhält das Verkehrshaus von Kanton und Stadt Luzern sowie von den weiteren Zentralschweizer Kantonen total 1,5 Millionen Franken. Dank der neuen Rechnungsmethode der Stadt steigt dieser Beitrag auf ebendiese 2,4 Millionen. Wie viel das meistbesuchte Museum der Schweiz letztlich vom Bund erhält, hängt noch von weiteren Faktoren wie der Qualität der Sammlungen ab. Der Entscheid wird im Juni erwartet. (std) 20


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