Auswärts essen boomt – aber nicht auf dem Land

09. Januar 2018, 00:00

Luzern 1811 bewilligungspflichtige Gastronomie-Betriebe gibt es im Kanton Luzern, wie die Gewerbepolizei auf Anfrage mitteilt. So viele Restaurants und Imbissbuden waren noch nie registriert. Besonders stark zugelegt haben dabei Verpflegungsstände, wo der Hunger schnell und günstig gestillt werden kann. Die Zahl der Take-aways hat sich seit dem Jahr 2000 mehr als verdreifacht. Aber auch die Zahl der «normalen» Restaurants ist beträchtlich gestiegen – um fast 40 Prozent.

Profitiert von diesem Zuwachs hat in erster Linie die Stadt Luzern, wo mit knapp einem Drittel überdurchschnittlich viele Gastrobetriebe stehen. Auf dem Land aber darben derweil noch immer viele Beizen. Das Beizensterben ist dort laut Experten noch immer eine Realität. Die Gründe dafür liegen unter anderem in der schlechteren Erreichbarkeit, aber auch in gesellschaftlichen Veränderungen: Vor allem fürs Mittagessen bleibt kaum mehr Zeit. Aber auch am Abend verweilen Gäste weniger, wie Branchenkenner erklären.

Trotzdem: Profitables Wirten auf dem Land ist nach wie vor möglich. Das glaubt etwa Gastroexperte Herbert Huber. Er wartet gleich mit mehreren Ratschlägen für Wirte auf. (zar) 19


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