Beim Inseli soll eine Begegnungszone entstehen

LUZERN ⋅ Tempo 20 wird in der Stadt kaum gefördert. Ein Vorstoss will dies ändern.
13. November 2017, 00:00

Ein kürzlich veröffentlichter Städtevergleich zeigt: Sowohl was 30er- wie auch 20er-Zonen betrifft, liegt Luzern mit Blick auf die geschaffenen Kilometer klar hinter anderen Städten zurück. Bei Tempo 30 hat der vermeintlich schlechte Wert einzig mit der Kleinheit der Stadt zu tun. Anders sieht die Sache bei den sogenannten Begegnungszonen aus: Denn Tempo 20 stand bisher bei der Stadt nicht sehr hoch im Kurs. «Wenn man eine schafft, soll sie auch einen gewissen Stellenwert haben, und vor allem muss sie auch funktionieren», sagt dazu Roland Koch, Bereichsleiter ­Mobilität bei der Stadt Luzern. Die zurückhaltende Praxis soll nun überdacht werden. Dies fordern die Grünen in einem Postulat. Sie sehen vor allem am linken Seeufer mit dem künftig car­freien Inseli Potenzial für weitere ­Begegnungszonen. (red) 12


Leserkommentare

Anzeige: