CSS zieht mehr Kunden an

LUZERN ⋅ Der Gewinn der Krankenkasse steigt. Die Zahl der Kunden auch.
13. April 2018, 00:00

Die CSS kann auf ein positives Jahr zurückblicken. Der grösste Grundversicherer der Schweiz mit Hauptsitz in Luzern hat 2017 den Gewinn von 98,1 Millionen Franken auf 153,6 Millionen Franken gesteigert. Sowohl das Zusatz- als auch das Grundversicherungsgeschäft verliefen erfolgreich. «Wir hatten ein starkes organisches Wachstum», sagt CSS-CEO Philomena Colatrella. Der moderate Prämienanstieg bei der CSS im vergangenen Jahr – er betrug im Schnitt 2,2 Prozent verglichen mit dem Schweizer Durchschnitt von 4,5 Prozent – hat mehr Kunden angelockt: Per 1. Januar 2018 kamen im obligatorischen Bereich über 45000 neue Kundinnen und Kunden hinzu – ein Plus von 3,4 Prozent.

Laut CSS-Finanzchef Armin Suter gehört die Krankenkasse zu den effizientesten Akteuren der Branche. Letztes Jahr gelang es der CSS erneut, die Verwaltungskosten zu senken. In der Grundversicherung betrugen die Verwaltungskosten 4 Prozent. «In Geld übersetzt heisst dies, dass bei der CSS pro eingesetztem Prämienfranken 4 Rappen für Verwaltungskosten verwendet werden», erklärt Suter.

Drei Rechtsfälle bleiben offen

Derweil kämpft die CSS weiterhin an vielen Fronten mit den Aufsichtsbehörden. So sind derzeit drei Gerichtsentscheide zwischen der Krankenversicherung und dem Bund offen. «Wir haben grundsätzlich ein gutes Einvernehmen mit den Aufsichtsbe­hörden. Als führender Kranken­versicherer wollen wir aber im Interesse unserer Kunden Grundsatzfragen auch einmal von einem Gericht prüfen lassen», sagt Colatrella. (red) 9

CSS-CEO


Anzeige: