Die Suche geht heute weiter

SCHWYZ/URI ⋅ Bei einem Felsabbruch bei der Ruosalp in Unterschächen wurden drei Personen verschüttet, zwei sind vermisst.
11. Oktober 2017, 00:00

Kurz vor 15 Uhr kam es gestern Nachmittag im Gebiet Ruosalp zu einem Felsabbruch. Dabei wurden drei Personen verschüttet, die mit dem Ausbau eines Alp-weges beschäftigt waren. Das Unglück ereignete sich beim Felsenweg, der die Ruosalp und Alplen verbindet. Eine Person konnte sich selber aus den Felsmassen befreien, zwei weitere werden noch immer vermisst.

Die Rettungsaktion wurde gestern zur logistischen Herausforderung. Das Alpgebiet auf Gemeindegebiet von Unterschächen ist sehr abgelegen und liegt zuhinterst im schwyzerischen Bisisthal. Die Rettungskräfte mussten alle mit dem Helikopter ins Gebiet geflogen werden.

Doch aus Sicherheitsgründen konnte gestern niemand den Unglücksort betreten. Denn die Felspartie ist momentan sehr instabil. Über Nacht wurde die Suche nach den Vermissten vor-übergehend eingestellt. Sie soll heute nach erfolgter Felsreinigung weitergehen. (eb) 25


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