Eier-Skandal: Grossverteiler und EU reagieren

12. August 2017, 00:00

Lebensmittel Die Schweizer Grossverteiler haben Eier im Zusammenhang mit möglichen Belastungen durch das Insektizid Fipronil aus den Regalen genommen. Zweifel bleiben jedoch bezüglich verarbeiteter Produkte bestehen. Beim Grossverteiler Migros seien «geringste Werte von Fipronil in Frischeiern der M-Budget-Linie gefunden worden, die aus dem Verkauf zurückgezogen wurden», sagte Sprecher Tristan Cerf. «Wir können nicht ausschliessen, dass verarbeitete Produkte ebenfalls Fipronil enthalten, bisher haben aber weder wir noch unsere Lieferanten entsprechende Belastungen gefunden.» Bei Coop stammen die Eier wie bei Migros zu 95 Prozent aus der Schweiz und sind nicht von Fipronil-Belastungen betroffen, wie der Grossverteiler betont.

Derweil will die EU eine Krisensitzung einberufen. EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis erklärte gestern, er habe ein Treffen der zuständigen Minister der betroffenen Länder vorgeschlagen. (sda)

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