Gutachten: Zweifel an Böller-Schaden

11. August 2017, 00:00

Luzern Auch nach dem Urteil des Bundesstrafgerichts ist das Verfahren gegen den Fussballfan, der Sprengkörper in der Swiss­por-Arena geworfen hat, noch offen: Seine Anwältin erwägt einen Weiterzug und kritisiert, dass im Verfahren zwei Gutachten unbeachtet geblieben seien.

Diese sagen aus, dass das ­Opfer der Böller-Explosion bereits vor dem Vorfall Hörprobleme gehabt habe. Wären die Gutachten berücksichtigt worden, hätte ihr Mandant eine tiefere Strafe erhalten, ist die Anwältin überzeugt. Das Bundesstraf­gericht verurteilte den Chaoten erstinstanzlich zu 36 Monaten teilbedingt. (red) 24


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