Kurswechsel bei der beruflichen Vorsorge

AXA ⋅ Der zweitgrösste Schweizer Vollversicherer beschliesst einschneidenden Strategiewechsel.
11. April 2018, 00:00

Axa Schweiz zieht sich aus dem Geschäft mit Vollversicherungen bei der beruflichen Vorsorge zurück. Der Versicherer setzt künftig auf teilautonome Vorsorge­angebote, bei denen die Firmen das Anlagerisiko selber tragen.

Marktführer Swiss Life sowie Bâloise und Helvetia stehen dagegen zum Vollversicherungsmodell. Axa begründet den Schritt mit den anhaltend tiefen Zinsen, einer zunehmenden Umverteilung zu Lasten der Berufstätigen und einem engen Anlagekorsett. Das habe in den letzten Jahren zu einem immer unvorteilhafteren Preis-Leistungs-Verhältnis für die Firmen und ihre Angestellten geführt. Bei der Axa werden nun die bestehenden Vollversicherungsstiftungen per Anfang 2019 in teilautonome Stiftungen umgewandelt. Betroffen sind mehr als 260000 Versicherte. (sda)

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