Pittelouds Anwalt kritisiert Justiz

12. Januar 2018, 00:00

Geheimdienst Im Februar soll der Bundesrat den neuen Direktor des Nachrichtendienstes wählen. Unter den Kandidaten ist laut mehreren Quellen auch Jacques Pitteloud. Der 55-jährige Diplomat arbeitete früher unter anderem als Koordinator für die noch getrennten Nachrichtendienste. Aktuell leitet er im EDA die Direktion für Ressourcen. Auf den ersten Blick scheint Pitteloud eine gute Wahl. Doch der Walliser ist umstritten – nicht nur wegen seiner unkonventionellen Methoden, sondern weil gegen ihn zurzeit ein Strafverfahren läuft. In einem Geldwäschereifall in Kenia soll er zu weit gegangen sein. Auf Anfrage will er keine Stellung nehmen.

Pittelouds Anwalt Claude ­Nicati kritisiert dagegen das zu lange Verfahren: «Ich sage seit Oktober, dass es endlich vorwärtsgehen soll.» Nun brauche es ­einen Entscheid. (red) 5


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