Polizei darf keine Bodycams nutzen

13. Oktober 2017, 00:00

Kanton Luzern Chaoten können künftig kräftig zur Kasse gebeten werden, wenn ihr Verhalten einen Polizeieinsatz auslöst. Das neue Luzerner Polizeigesetz ermöglicht eine Kostenüberwälzung auf Einzelpersonen von bis zu 10000 Franken. Doch das an sich starke In­strument hat seine Tücken in der Umsetzung: Die Polizei muss Beweise zur Tat liefern, am besten per Video. Für Bodycams, wie sie etwa in Zürich testweise im Einsatz sind, wurde aber keine gesetzliche Grundlage geschaffen. Die übrigen Möglichkeiten sind beschränkt – Departement und Politiker befürchten, dass es in der Praxis schwierig wird, Chaoten haftbar zu machen.(uus) 23


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