Schweiz rettet sich ins Ziel

FUSSBALL ⋅ Die Schweizer Nationalmannschaft qualifiziert sich für die WM 2018 in Russland. Nach dem 1:0 im Hinspiel wird die Reprise gegen Nordirland unnötig zur Zitterpartie – und endet 0:0.
13. November 2017, 00:00

Nach dem 1:0 im Hinspiel hätten die letzten 90 Minuten der Qualifikation in Basel zu einer reinen Formsache werden können. Doch weil die Schweizer ihre Torchancen nicht nutzten und nach dem Seitenwechsel stark nachliessen, mussten sie bis zum Schluss um die WM-Teilnahme bangen. In der 91. Minute rettete Ricardo Rodriguez auf der Tor- linie und verhinderte so in extremis die Verlängerung. Im Hinspiel hatte der Verteidiger der AC Milan per Handspenalty für die Entscheidung gesorgt.

Auf dem vom Regen durchtränkten Rasen liessen die Schweizer schon in der ersten halben Stunde zahlreiche Möglichkeiten aus. Haris Seferovic, Blerim Dzemaili, Xherdan Shaqiri und Steven Zuber verpassten aus idealen Positionen das 1:0.

Nordiren deutlich zäher als in Belfast

Seferovic bot sich in der 85. Minute nochmals eine gute Torchance, die er ebenfalls nicht verwerten konnte. Teile des Publikums im St.-Jakob-Park quittierten die Performance des Stürmers aus Sursee mit Pfiffen.

Die Nordiren waren deutlich aktiver als noch am Donnerstag in Belfast. In den ersten drei, vier Minuten und speziell nach der Pause spielten sie druckvoll auf das Schweizer Tor. Am Ende überwog bei Nationaltrainer Vladimir Petkovic aber die Zufriedenheit nach einer erfolgreichen Kampagne. «Ich bin sehr stolz auf diese Qualifikation. Die Mannschaft hat sich diese nicht nur heute verdient, sondern über elf Spiele, in denen wir den Gegner dominieren konnten.» (red)

Kommentar 6. Spalte 23/24


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